French-Open: Traum-Halbfinale mit Nadal gegen Djokovic

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Zverev und Tsitsipas spielen um ihr erstes Paris-Finale. Thiem ab Montag im ATP-Ranking Fünfter oder Sechster.

Paris hat sein Traum-Halbfinale: Der 13-fache French-Open-Sieger Rafael Nadal trifft am Freitag auf den aktuellen Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic. Nur ein knapper Rückstand im Ranking hinter Daniil Medwedew (ATP-2.) hat verhindert, dass es dieses Duell eventuell erst im Finale gibt. Doch es wird sich wie ein echtes Endspiel zweier „ewiger“ Tennis-Größen anfühlen. Schon zum 58. Mal stehen sich der „Djoker“ aus Serbien und der Sandplatz-König aus Mallorca gegenüber.

Match wie kein anderes

Djokovic führt in dieser Wertung knapp 29:28, aber Nadal hat sieben der acht Sandplatz-Begegnungen in Roland Garros für sich entschieden. Darunter auch das Vorjahrs-Finale mit 6:0,6:2,7:5 sensationell klar. Auch dieses Jahr in Rom war Nadal beim 7:5,1:6,6:3-Finalsieg der Stärkere. Sollte sich aber Djokovic durchsetzen, dann wäre er auch im Endspiel der Favorit auf seinen zweiten Roland-Garros-Titel nach 2016. Damals hatte Nadal wegen einer Handgelenksverletzung früher im Turnier aufgeben müssen.

„Das ist ein Match wie kein anderes“, meinte Djokovic am späten Mittwochabend nach seinem 6:3,6:2,6:7(5),7:5-Sieg über Matteo Berrettini (ITA). „Sind wir ehrlich, es ist die größte Herausforderung, die man haben kann, gegen Nadal auf Sand auf diesem Court zu spielen. Größer kann es nicht sein. Da gibt es besondere Anspannung und Erwartungen“, zollte Djokovic dem Spanier Tribut.

„Die Vibes sind anders, wenn man mit ihm auf den Platz geht. Aber deswegen ist unsere Rivalität auch, glaube ich, historisch für diesen Sport.“ Nadal ist und bleibt dennoch der Favorit: Nur zweimal hat er auf Pariser Sand überhaupt verloren: 2009 gegen Robin Söderling (SWE) und 2015 gegen Djokovic. Seine Bilanz steht bei unglaublichen 105 Siegen, bei erwähnten zwei Niederlagen in Roland Garros. Gegen Diego Schwartzman (ARG) gab Nadal am Mittwoch seinen ersten Satz im Turnierverlauf ab.

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„Gegen ihn ist es immer eine große Herausforderung“, sagte Nadal zum Schlager gegen den Weltranglisten-Ersten. „Das ist gut, weil wir leben unseren Sport für diese Momente. Das Schlechte daran ist, es ist schwer, weil du gegen einen der Besten der Geschichte spielen musst.“

Während sich zwei der „big three“ das Gigantentreffen liefern, können zwei der „jungen Wilden“ im Schatten um ihr erstes Finale in Roland Garros kämpfen. US-Open-Finalist Alexander Zverev oder Stefanos Tsitsipas wird am Sonntag Nadal oder Djokovic fordern. Das Ranking hatte es den Youngsters ermöglicht, dass es erst im Endspiel zu einem Aufeinandertreffen mit einer der lebenden Tennis-Legenden kommt.

Nadal bald zum 14. Mal im Finale?

Einer, der diese Chance auch gehabt hätte, muss aus der Ferne zuschauen: Dominic Thiem war völlig unerwartet gleich in Runde eins am Spanier Pablo Andujar nach 2:0-Satzführung in fünf Sets gescheitert. Thiem verliert im ATP-Ranking am Montag an Boden und ist bestenfalls Fünfter. Schlägt Zverev Tsitsipas, dann überholt ihn nicht nur der Grieche, sondern auch der Deutsche und Thiem ist nicht mehr in den Top Five.

Deutschlands Tennis-Ex-Superstar Boris Becker glaubt an Zverev. „Er hat auch im Halbfinale gute Chancen“, sagte der 53-Jährige in einer Online-Medienrunde von Eurosport. Der dreifache Wimbledonsieger erwartet ein sehr enges Spiel. „Ich würde das Match als 50:50 sehen. Am Ende wird, denke ich, die Tagesform entscheiden“, meinte …read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

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