Für Trainer Canadi wird die Luft in Nürnberg dünn

Sport

Nach dem 1:3 am Montagabend in Bochum könnten die Tage des Wieners nach nur 14 Spielen gezählt sein.

Damir Canadi und der 1. FC Nürnberg haben auch am Montag ihren Abwärtstrend nicht stoppen können. Nach der 1:3-(0:3)-Niederlage in Bochum ist der mit Aufstiegsambitionen gestartete deutsche Zweitligist seit vier Ligapartien ohne Sieg und an die elfte Tabellenposition abgerutscht. Für den Bochum (16.) war es der erste Saison-Heimsieg.

Nach dem Pokal-Out beim Drittligisten 1. FC Kaiserslautern unter der Woche wird die Lage für den ehemaligen Rapid-Trainer wohl zunehmend ungemütlich. Auch weil das Verhältnis zwischen ihm mit der Mannschaft laut deutschen Medienberichten nicht mehr unbelastet ist. Canadi hat die Kritik an der Beziehung allerdings zuletzt zurückgewiesen. „Wir haben ein sehr stimmiges Verhältnis“, versicherte der Wiener.

Am Montag kam für Canadis ohnehin bereits dezimierte Defensive – so fehlte unter anderem der Vorarlberger Innenverteidiger Georg Margreitter – auch eine personelle Notsituation auf der Tormann-Position hinzu. Denn neben der verletzten Nummer eins, Christian Mathenia (Kniescheibenbruch), hatte Zweiergoalie Andreas Lukse Fieber und saß deshalb nur auf der Bank.

Weil auch der dritte und der vierte Torhüter verletzt sind, kam mit U19-Goalie Benedikt Willert der fünfte Keeper zu einem wohl verfrühten Debüt. Der 18-Jährige machte bei zwei Gegentoren keine gute Figur. Der Vorarlberger Lukas Jäger spielte durch, sein Landsmann Nikola Dovedan wurde zur Pause ausgetauscht.

Die Bild-Zeitung vermeldete am Dienstag, das selbst Sportvorstand Robert Palikuca, der Canadi im Sommer geholt hat, nicht mehr zu „seinem“ Trainer steht. Der Kroate habe sich vom Aufsichtsrat das Okay geholt, den Österreicher zu entlassen.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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