Gut-Behrami gewinnt in Soldeu und liegt im Gesamtweltcup in Führung

Sport

Lara Gut-Behrami nutzt die Verletzungspause von Shiffrin: Die Schweizerin gewinnt im Riesentorlauf und ist die neue Nr. 1. Laufbestzeit von Haaser.

In Soldeu in Andorra brachte der Frauen-Riesentorlauf im zweiten Durchgang noch den großen Umsturz.

Die Italienerin Marta Bassino war am Vormittag nur 0,03 Sekunden schneller als ihre Landsfrau Federica Brignone, Alice Robinson aus Neuseeland hatte als Dritte 0,11 Rückstand.

Gewinnen sollte aber Lara Gut-Behrami.

Auch bei den ÖSV-Frauen änderte sich einiges. Julia Scheib war nach Rang zehn mit der Hoffnung gestartet, im zweiten Durchgang wieder einmal zuzulegen. Das gelang aber ebenso wenig wie bei Franziska Gritsch.

EPA/Guillaume Horcajuelo

Ricarda Haaser wurde beim Riesentorlauf in Soldeu als Achte beste Österreicherin

Haasers Aufholjagd 

Aufzeigen konnte Ricarda Haaser, die von Rang 18 kommend mit einem starken Durchgang und sogar Laufbestzeit noch nach vorne sprang.

Haaser war im Riesentorlauf zuvor einmal Vierte und einmal Fünfte als Top-Ergebnis – in Soldeu folgte Platz acht.

Wende im Weltcup 

Erst Lara Gut-Behrami konnte die beste Österreicherin deutlich distanzieren. Die Schweizerin wollte im Kampf um die große Weltcup-Kugel viele Punkte machen, war zur Hälfte aber nur auf Rang neun zu finden. 

Als Robinson ein Hundertstel langsamer als Gut-Behrami abschwang, war klar, dass die Shiffrin-Konkurrentin wieder einmal auf das Podest kommt.

Deutlicher als die Neuseeländerin fiel Federica Brignone zurück: Die Italienerin verpasste von Rang zwei kommend das Podest (4.) – so wie schließlich auch Bassino (6.). Deswegen rutschte AJ Hurt (USA) überraschend als Dritte aufs Podium.

Mit dem Sieg übernimmt Gut-Behrami das rote Trikot der Führenden im Gesamtweltcup.

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Mehrere prominente Ski-Stars fehlten in Andorra. Mikaela Shiffrin fühlte sich nach ihrem schweren Sturz noch nicht fit genung, um in das Rennen um den Gesamtweltcup wieder einzusteigen.

Erneut enttäuschend verlief das Rennen für Kathi Liensberger, die nach Rang 24 in Durchgang eins keinen Sprung nach vorne schaffte.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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