Hubertus Hohenlohe und sein adeliger Ski-WM-Rekord

Sport

Der mittlerweile 62-Jährige startet in seine 19. Weltmeisterschaft. „Ich habe hier Heimvorteil“, sagt Hohenlohe.

Vom Haus seiner Oma aus blickt Hubertus Hohenlohe in Cortina auf die Tofana. Dort will er seinen WM-Rekord ausbauen: „Ich habe hier Heimvorteil.“ Aber die Qualifikationskriterien seien inzwischen härter. „Und auch die Exoten sind stärker geworden.“

Obwohl sich seine 19. WM-Teilnahme für Mexiko auf einen Kurzauftritt im Riesenslalom zu beschränken droht – Skilegenden ziehen den Helm vor Hubertus. Wurde er doch soeben 62 Jahre alt.

Mit 60 hat Prinz von und zu Hohenlohe-Langenborg, der als Juventus- Fan bei Olympia einmal im schwarz-weiß-gestreiften Turiner Fußball-Look gestartet war, eine Cousine von Alberto Tomba geheiratet.

Tomba beendete vor 23 Jahren die Karriere. Er hatte sie im Weltcup noch nicht begonnen, als sein jetziger Verwandter bereits in Val d’Isère aufgetaucht war. Wo sich 1981 Hubertus mit dem Senegalesen Lamine Guèye duellierte, und die Krone-Schlagzeile „Neger gegen Prinz“ noch kaum wen empörte.

Als Hubertus 1984 in Kitzbühel nur neun Abfahrtssekunden von Sieger Franz Klammer trennten, konnte sich der Ski-Adelige nicht vorstellen, dass er einmal sogar noch rennaktiver Markenkollege eines Doppelweltmeisters 2021 (Vincent Kriechmayr) sein würde.

Er habe nie mit dem Trainieren aufgehört, seinen Körper allerdings auch nie – so wie die Profis – geschunden. „Vermutlich der Grund, weshalb ich fit bin.“ Und weshalb er auch bei Olympia 2022 in China … Schnee von morgen.

Aktuell sind vom multinationalen Multibegabten (Fotograf, Sänger, Künstler, TV-Filmemacher) heuer noch Ausstellungen in Düsseldorf, München, Marbella und auf Sylt geplant. Soweit Covid nicht zum Kunst-Verderber wird.

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Den gnadenlos strengen spanischen Lockdown (mit Ausgehverbot) hat Hubertus im letzten Frühjahr zwei Monate in Marbella abgeschwitzt. „Señor forever young“ machte seine Finca zum Fitnesscenter. „150 mal“ sei er seither getestet worden. Einmal habe ihn Corona gestreift.

Positiv denken, negativ bleiben (bzw. nie wieder positiv werden), lautet sein Motto. Das Ski-Virus aber wird der Alpen-Prinz vermutlich auch mit 90 nicht los.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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