Nach dem 2:5 gegen Finnland braucht Österreich ein Wunder gegen die USA

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Jetzt ist die Viertelfinal-Rechnung bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in der Schweiz schon ein wenig einfacher. Nach Österreichs 2:5-Niederlage gegen Medaillenkandidat Finnland läuft es auf ein Duell um einen Platz im Viertelfinale gegen Weltmeister und Olympiasieger USA hinaus. Im letzten Gruppenspiel der Vorrunde geht es am Dienstag, 16.20 Uhr, um einen Platz in den Top. Österreich muss gewinnen, die USA müssen am Montag noch gegen Ungarn siegen, damit sie ein Endspiel gegen Österreich haben werden.

Die Ausgangslage für das Finale der Vorrunde

Österreich hält bei 9 Punkten und kann noch von Lettland (9 Punkte/Spiel gegen Ungarn), von Deutschland (7/Spiel gegen Großbritannien) und von den USA (5/Ungarn, Österreich) überholt werden.

Am Sonntag hielt Österreich mit den Finnen lange gut mit, von einem Punktgewinn war das Team aber weit weg.    

Für Verwunderung sorgte der internationale Eishockeyverband IIHF mit der Schiedsrichterbesetzung. Mit dem Amerikaner Nolan Boyer und dem Deutschen Andre Schader waren ausgerechnet zwei Referees eingeteilt, die aus Nationen kommen, die von einer Niederlage der Österreicher profitieren sollten.

Und so wurde in Zürich natürlich jede Entscheidung auf die Waagschale gelegt. Dass etwa dem Österreicher Harnisch vom Schläger des Finnen Maatta die Nase blutig geschlagen wurde und es keine 2+2-Minuten-Strafe für „Hohen Stock mit Verletzungsfolge“ gab, war ein Rätsel und eine klare Fehlentscheidung.

Das erste Tor fiel in finnischer Überzahl

Es dauerte bis zur 19. Minute und bis zum zweiten finnischen Powerplay, ehe der große Favorit in Führung ging. NHL-Star Granlund versenkte einen Abpraller zum 1:0 im Tor von David Kickert. Das Foul (Beinstellen) von Nissner hatten die Referees davor tatsächlich gesehen und geahndet.

  Nur ein starkes Drittel reicht nicht: Österreich unterliegt Deutschland

Die größte Chance bis dahin hatte Thaler, der in einem Konter von Rohrer ideal freigespielt wurde, aber das Tor knapp verfehlte.

Die Finnen spielten geduldig und effizient weiter. Auch, wenn Österreich immer wieder Nadelstiche setzte. Aber nicht mehr. Maenalanen gelang das 2:0 (24.), Puljujarvi nach einem unglücklichen Abpraller über Kickert hinweg das 3:0 (32.). Nur wenige Sekunden später fiel durch Manninen schon das 4:0 (33.). Ein Treffer, der den Österreichern alle Hoffnungen raubte.

Von da an ging es nur noch um das Verhindern einer ähnlichen Abfuhr wie beim 0:9 gegen die Schweiz. Und das gelang den Österreichern: Nissner erzielte mit dem 1:4 sein drittes Turnier-Tor (44.).

Nach dem 1:5 durch Puistola (48.) gelang Viertlinien-Center Wallner das 2:5 (59.). Für den Stürmer der Vienna Capitals war es bei seiner ersten WM sein bereits drittes Tor. Österreich gewann das letzte Drittel 2:1 und holte sich damit Selbstvertraauen für das letzte Spiel gegen die USA.

 

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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