Nach dem Austria-Brief: Heute folgt die Antwort der Fans

Sport
Fu§ball, FK Austria Wien - WAC

Der Klub schrieb dem eigenen Anhang einen offenen Brief, die Antwort soll am Samstag-Abend erfolgen.

Es herrscht ein reger Schriftverkehr am Verteilerkreis in Wien-Favoriten. Das Austria-Präsidium hat am Freitag einen offenen Brief an die Fans geschrieben, in dem man auch Selbstkritik übte. „Wir alle bezeugen dieser Tage eine Austria, die nicht so performt, wie wir uns das erhoffen würden. Und ja, es sind unsere Leistungen und Ergebnisse, die den Grundauslöser für all die Unzufriedenheit und all die Emotionen bilden.“

Doch dann gab es auch eine klar formulierte Kritik: „Die Häufigkeit und das Ausmaß an Fehlverhalten weisen aber darauf hin, dass einigen wenigen nicht wirklich klar zu sein scheint, wofür die Austria – und damit ist nicht nur der Klub, sondern sind auch Anhänger gemeint – eigentlich steht.“ Die violette Fanszene hat schon eine – schriftliche – Antwort für Samstagabend angekündigt.

Durchaus möglich, dass es im Rahmen des Heimspiels gegen Mattersburg am Sonntag (14.30 Uhr) zu Aktionen oder Unmutsäußerungen kommen wird. Trainer Christian Ilzer appelliert einmal mehr an alle Austrianer, in dieser Krise zusammenzustehen. „Wenn wir uns jetzt auseinanderdividieren lassen, wäre das ein Fehler. Wenn wir aus der Situation gemeinsam herauskommen, dann wird uns das stärken.“

DIENER / Eva Manhart / DIENER / Eva ManhartLösungen finden

Gegner Mattersburg attestiert er das Prädikat unangenehm. „Es ist eine robuste Mannschaft, kampfkräftig mit einer Lufthoheit. Die müssen wir in den Griff bekommen.“ Aber auch spielerische Lösungen in der Offensive suchen und finden und zudem mit Entschlossenheit zu Werke gehen.

Kapitän Alexander Grünwald versucht, positiv in seiner Einstellung zu bleiben. „Ich sehe jede Woche eine neue Chance für uns. Wir dürfen nicht nachdenken, was wir alles falsch machen könnten, sondern wie uns der Turnaround gelingt.“

Kein Seitenblick

Einen Blick auf die Tabelle empfiehlt Grünwald aktuell nicht. „Weil wir auf unser Spiel schauen und punkten müssen.“ Der sechste Platz, Garant für die Teilnahme an der Meistergruppe, liegt stolze acht Punkte entfernt. „Wir dürfen uns nicht auf den Boden drücken lassen und müssen uns durch Arbeit einfach zurückkämpfen. Gelingt das, dann können wir für die Zukunft einiges mitnehmen“, glaubt Grünwald. So oder so: Aufgegeben wird bei der Austria nur ein Brief.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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