Nach Kovac-Aus: Die möglichen Kandidaten für die Bayern-Bank

Sport

Nach der Trennung vom Kroaten übernimmt Hansi Flick interimistisch. Doch wie sieht die langfristige Lösung aus?

Die Bosse des deutschen Fußball-Krösus FC Bayern sahen nach dem Tiefpunkt in Frankfurt, wo die Münchner mit 1:5 untergegangen waren, sofortigen Handlungsbedarf. Niko Kovac machte im Krisengespräch mit der Vereinsführung Platz für einen nun zu findenden Nachfolger. „Im gegenseitigen Einvernehmen“ hätten sich Präsident Uli Hoeneß, Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Sportchef Salihamidzic mit dem Double-Trainer der vergangenen Saison auf eine Trennung verständigt, teilte der Rekordmeister mit.

„Kovac hatte dem FC Bayern München seinen Rücktritt als Trainer angeboten“, hieß es am Sonntagabend in der Vereinsmitteilung. „Die Ergebnisse und auch die Art und Weise, wie wir zuletzt gespielt haben, haben mich zu diesem Entschluss kommen lassen“, wurde Kovac zitiert. Direkt nach der sportlichen Demontage durch die Eintracht am Samstag hatte er noch das Gegenteil verkündet: „Ich habe im letzten Jahr nicht aufgegeben und werde auch jetzt nicht aufgeben.“

Zunächst schlägt die Stunde von Hansi Flick. Er trug von 1985 bis 1990 das Bayern-Trikot und erweiterte im Sommer den Trainerstab von Kovac. Damit wurde Flick nun automatisch zum Mann für alle Fälle. Als enger Mitarbeiter und Vertrauter von DFB-Teamchef Joachim Löw hatte er einen erheblichen Anteil am deutschen WM-Triumph 2014 in Brasilien.

Im Hintergrund wird aber an der langfristigen Lösung gearbeitet. Erste Namen wurden öffentlich schon vor dem besiegelten Ende von Kovac gehandelt, nun umso mehr. Wir stellen die Kandidaten vor.

AP / Peter Dejong

Erik ten Hag

Erik ten Hag

Der Niederländer ist ebenso wie Hansi Flick ein Mann mit Bayern-Vergangenheit. Von 2013 bis 2015 trainierte der 49-Jährige die zweite Mannschaft der Münchner. Heute trainiert der ehemalige Innenverteidiger Ajax Amsterdam – und das mit großem Erfolg. Seine Mannschaft spielt einen äußerst attraktiven Fußball, den man sicherlich gerne auch in München sehen würde. Erst kürzlich schwärmte Ten Hag von seinem ehemaligen Arbeitgeber, woraufhin aus Ajax-Kreisen zu hören gewesen sein soll, dass man ihm bei einer Bayern-Anfrage keine Steine in den Weg legen würde. In Amsterdam hat Ten Hag noch einen Vertrag bis 2022.

APA/AFP/dpa/JAN WOITAS / JAN WOITAS

Ralf Rangnick

Ralf Rangnick

Seit seinem Rückzug als Trainer von RB Leipzig fungiert der 61-Jährige als „Head of Sport and Development“ bei Red Bull. Zuletzt hat es immer wieder Gerüchte gegeben, der ehemalige Salzburg-Sportdirektor würde gerne wieder als Trainer arbeiten. Der Fußball-„Professor“ würde sich diese Aufgabe ganz bestimmt zutrauen, doch ist Rangnick trotz großer Wertschätzung nicht unumstritten im Klub. Vor allem Uli Hoeneß dürfte mit dem Namen Rangnick wenig anfangen können, aber der Klub-Chef ist ja bekanntlich bald weg.

APA/AFP/MARCO BERTORELLO / MARCO BERTORELLO

Massimiliano Allegri

Massimiliano Allegri

Laut einem Bericht des Corriere dello Sport könnte der 52-Jährige auf der Wunschliste von Karlheinz Rummenigge und Co. stehen. Angeblich will die Klub-Führung den Italiener von einem Wechsel nach München überzeugen. Was dafür sprechen würde: Allegri ist nach fünf erfolgreichen Jahren bei Juventus Turin (fünf Meisterschaften, vier Cup-Siege, zwei Final-Teilnahmen in der Champions League) vereinslos. Abgesehen davon gibt es laut der Bild-Zeitung noch eine Sache, die für Allegris Verpflichtung sprechen würde. Giovanni Branchini, der Chef-Vermittler …read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

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