Nach Salzburgs Elfer-Drama: „Beim dritten war es schon zum Lachen“

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Die Salzburger reagierten auf das 1:1 zum Start in die Gruppenphase der Champions League mit „gemischten Gefühlen“.

Red Bull Salzburg hat die große Chance auf den Auftaktsieg in der Champions-League am Dienstag-Abend liegen gelassen. Beim FC Sevilla musste sich der österreichische Serienmeister in einer verrückten Partie mit einem 1:1 (1:1) zufriedengeben, verzeichnete dabei zwei verschossene Elfmeter und konnte auch aus einer gut 40-minütigen Überzahl kein Kapital mehr schlagen.

Trainer Matthias Jaissle war dennoch zufrieden: „Wenn uns das vor dem Spiel jemand gesagt hätte, hätten wir das absolut unterschrieben. Vor allem die Art und Weise, als junge Mannschaft, macht mich extrem stolz. Wenn man den Spielverlauf hernimmt, ist es einen Tick ärgerlich, vielleicht wäre ein Tick mehr drinnen gewesen. Aber der Schein trügt ein bisschen, wir haben das wirklich gut gemacht. Es war ein sehr, sehr emotionaler Abend für mich und für die Spieler.“

APA/AFP/CRISTINA QUICLER / CRISTINA QUICLER“War ein verdienter Punkt“

Der Mann des Spiels war Karim Adeyemi, der für die Salzburger drei Elfmeter herausholte, aber auch einen davon verschoss. „Es sind gemischte Gefühle. Wir haben in der ersten Hälfte nicht so viel Ballbesitz gehabt, aber genug Chancen. Drei Elfer, was soll ich sagen“, so Adeyemi nach dem Spiel, „Am Schluss war es ein gutes Spiel und ein verdienter Punkt.“

Was Adeyemi nicht gelang, machte Stürmer Luka Sucic zumindest einmal besser. Er sorgte für den einzigen Treffer der Salzburger: „Ich bin sehr stolz über meinen ersten Champions-League-Treffer. Natürlich ist es schade, dass ich dann verschossen habe. Aber ich darf nicht den Kopf hängen lassen, muss weiter nach oben schauen, und mich auf die nächsten Spiele konzentrieren.“ 

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Ein verrücktes Spiel

Und Sucic gab gleich vor, was in Salzburg zu tun ist: „Wir werden sicherlich in den nächsten Trainingseinheiten Elfmeter trainieren. Es war ein verrücktes Spiel. Wir haben alles gegeben, um Sevilla das Leben schwer zu machen, das ist uns im Großen und Ganzen gelungen.“

Lob gab es auch von Sevilla-Trainer Julen Lopetegui: „In der Champions League gibt es gute Teams mit guten Spielern. Wir haben heute gegen ein Team mit guten Spielern gespielt, die es zu großen Teams schaffen werden – alle von ihnen.“

Und Ivan Rakitic, Torschütze zum 1:1, machte den absurden Elfer-Reigen deutlich: „Am Schluss waren wir dem Sieg näher, aber du darfst dir drei Elfer nicht erlauben. Wir sind gut gestartet, Salzburg hat beim ersten Angriff einen Elfer bekommen. Sie haben wieder angegriffen und den zweiten Elfer bekommen. Beim dritten war es dann schon zum Lachen.“

Auf der Leistung in Sevilla lässt sich für Salzburg jedenfalls aufbauen. Und bis zum nächsten Spiel in der Champions League ist auch noch genug Zeit, um Strafstöße zu trainieren. Am 29. September wartet das Heimspiel gegen Frankreichs Meister OSC Lille.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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