Nachtslalom in Schladming: Kristoffersen führt vor Feller

Sport

Der Norweger greift nach dem fünften Sieg beim Nightrace, das wäre Rekord. Der Tiroler liegt 21 Hundertstelsekunden zurück.

Henrik Kristoffersen greift beim 26. Nightrace in Schladming nach dem fünften Sieg – und damit würde er Rekordler Benjamin Raich hinter sich lassen. Mit der ungeliebten Startnummer 1 eröffnete Kristoffersen am Dienstagabend den Slalom unter Flutlicht,  und nach dem vergleichsweise desaströsen ersten Lauf auf Kitzbüheler Eis am vergangenen Sonntag (14. Zeit) hoffte der Titelverteidiger im Disziplinweltcup, dass die gezogenen Lehren auf dem in Relation „weicheren Eis“ (Kristoffersen) am Fuße der Planai bessere Ergebnisse bringen würde.

Die Rechnung sollte bei Temperaturen um den Gefrierpunkt aufgehen: Nach 54,19 Sekunden wurde Kristoffersen gestoppt, das war logischerweise zunächst einmal die Bestzeit. „Das Set-up hat super funktioniert“, sagte der Norweger, „beim Besichtigen haben wir vier verschiedene Paar Skier probiert.“

APA/ERWIN SCHERIAU

Skifest am Fuße der Planai: Das 26. Nightrace in Schladming

Manuel Feller meldet sich zurück

Und sie blieb es auch: Manuel Feller, zuletzt in Kitzbühel als Halbzeitführender im Finale ausgeschieden und im vergangenen Jahr nach gerade überstandener Corona-Infektion Dritter vor leeren Rängen in Schladming, zeigte sich unbeeindruckt: 21 Hundertstelsekunden Rückstand bedeuten den zweiten Zwischenrang für den Tiroler.

„Jetzt hab ich in den letzten Rennen immer geflucht wegen den Startnummern, die zwei war sicherlich kein Nachteil. Aber es war auch ein guter Lauf“, sagte der Fieberbrunner, der in diesem Winter der beste Techniker des ÖSV ist.

An dritter Stelle liegt der Schweizer Loïc Meillard (+0,30), der deutsche Vorjahressieger Linus Straßer hingegen fädelte bereits am zweiten Tor ein und muss der Konkurrenz zuschauen. Das Trio auf den ersten drei Rängen hat ein Guthaben auf die Verfolger, der viertplatzierte Norweger Lucas Braathen liegt bereits 0,57 Sekunden zurück.

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Strolz im Ziel

Johannes Strolz schaffte es endlich wieder einmal ins Ziel, und mit 1,31 Sekunden Rückstand hat sich der leidgeprüfte Vorarlberger (fünf Ausfälle in den ersten sechs Saisonbewerben)  nun einmal den neunten Zwischenrang gesichert. Und das mit Startnummer 18, aufgrund seiner Pleitenserie ist der Olympiasieger in der Kombination ja aus den Top 15 gefallen.

Bei Marco Schwarz hingegen wirkten die Ereignisse vom vergangenen Sonntag noch noch. In Kitzbühel hatte der Kärntner die Qualifikation für den zweiten Lauf verpasst, nun schaffte er diese. 1,50 Sekunden zurück auf Platz zwölf. Sein Landsmann Adrian Pertl handelte sich 2,32 Sekunden Rückstand ein, die Tiroler Fabio Gstrein und Michael Matt 2,24 und 4,25 Sekunden.

Der zweite Lauf beginnt um 20.45 Uhr, ORF1 und das Fernsehen des Bayerischen Rundfunks übertragen ab 20.15 Uhr.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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