Nicht brilliert, aber gewonnen: Thiems erster Sieg in einem ATP-Hauptbewerb heuer

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Dominic Thiem hatte auch gegen den Deutschen Marterer Schwächephasen, siegte aber in der 1. Runde von Estoril 6:1, 6:7 und 6:4. Es geht aufwärts.

Viele Fragen gab es vor Dominic Thiems Rückkehr auf die ATP-Ebene nach einer langen Vorbereitungsphase und zwei misslungen Gastspielen bei Challenger-Turnieren. 

Thiem präsentierte in der 1. Runde von Estoril Licht, aber noch mehr Schatten. Der 30-Jährige schlug den Deutschen Max Marterer 6:1, 6:7 und 6:4 und feierte seinen ersten Sieg heuer in einem ATP-Hauptbewerb.  

Thiem begann stark, nutzte die Schwächen Marterers und  packte vor allem mit der Rückhand wieder feine Schläge aus (einmal sogar beidhändig), punktete aber auch mit dem Paradeschlag Vorhand. Nach 32 Minuten war der erste Satz mit 6:1 im Sack.  Der mittlerweile 28-jährige Marterer, der seine Karriere auf der ATP-Tour vor vielen Jahren mit 14 Niederlagen begonnen hatte, verwandelte im ersten Satz beispielsweise nur 22 Prozent seiner zweiten Aufschläge in Punkte und verteilte die Bälle im ganzen Stadion.  

Rückfall von Thiem

Zu Beginn des zweiten Satzes bekam Thiem langsam, aber sicher Probleme, es wechselten wie so oft Licht und Schatten. Marterer, als Nummer 97 sechs Plätze hinter Thiem, bekam etwas Selbstvertrauen.  In einem nun ausgeglichenen Match kam es fast logischerweise zum Tie-Break, den der 28-jährige Deutsche mit 7:3 für sich entschied. 

Thiem bekam aber wieder mehr Sicherheit, auch das Handgelenk machte keine Probleme. Nach einem wirklich guten Returngame holte sich der US-Open-Champ 2020 das Break zum 3:2. Thiem, der auch besser aufschlug, war nun sicherer, packte auch mehr Spin in seine Vorhand und ließ so Marterer nur noch wenig Chancen. 

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Nun wartet Gasquet auf Thiem

Im Achtelfinale wartet nicht der Spanier Alejandro Davidovich Fokina (die Nummer 28 der Welt  zog verletzt zurück), sondern der französische Routinier Richard Gasquet, der als Lucky Loser in den Hauptbewerb rutschte. Thiem muss sich dennoch steigern, viel aktiver werden – und auch mehr in den Platz gehen. Auch in Estoril zeigte er nur selten, dass er allein zehn Sand-Titel sein Eigen nennt.  

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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