ÖFB-Teamchef Rangnick: „Hätte mir volles Happel-Stadion erwartet“

Sport
TRAININGSLEHRGANG DES ÖFB-NATIONALTEAMS IN MARBELLA: TRAINING - RANGNICK

Ralf Rangnick ärgert sich vor dem Duell der Österreicher mit Europameister Italien über den schleppenden Ticketverkauf.

Teamchef Ralf Rangnick zeigte sich von den Bedingungen im spanischen Trainingslager begeistert, hofft auf einen positiven Jahresabschluss gegen Italien und hadert mit einem halb vollen Happel-Stadion. Im Teamquartier nahe Marbella sprach er über …

… den Italien-Test:

„Wir brauchen eine gute Balance zwischen Offensive und Defensive. Wir benötigen beides, genug Mut und kompaktes Abwehrverhalten. Italien hat ein paar junge Spieler eingebaut, aber immer noch genügend Routiniers.“

… die Stimmungslage:

„Wir wollen beide Spiele gewinnen, das erste gegen Andorra haben wir schon gewonnen. Natürlich hätte ich mir ein volles Happel-Stadion gewünscht, eigentlich hätte ich mir das schon erwartet, wenn man gegen Europameister Italien antritt.“

… ein Schaulaufen:

Trainings und Spiele geben uns Aufschlüsse über das Leistungsvermögen. Die Spieler nominieren sich ja selbst. Wir machen das ja nur auf Grundlage, was wir sehen.

APA/ROBERT JAEGER / ROBERT JAEGER
… das Trainingslager:

„Die Bedingungen sind top, die würde ich mir auch in Österreich wünschen. Selten habe ich so ein Trainingslager erlebt, wo die Rasenbedingungen so gut waren. Ich bin zum ersten Mal hier, jetzt weiß ich, warum so viele Teams gerne herkommen. Mit Fritz Grampelhuber haben wir einen überragenden Koch mit.“

… seine Reaktionen nach Spielen:

„Es ist keine Taktik dahinter. Das Andorra-Spiel ist auch beim Zuschauen manchmal schwergefallen, das muss ich ehrlich sagen. Der Gegner hat von Anfang an auf Zeit gespielt, wollte nicht immer nur den Ball spielen. In der ersten Hälfte haben wir nicht mit der nötigen Takt-Zahl gespielt. Dennoch war der Sieg hochverdient, daher sehe ich das Spiel nicht so kritisch, um die Mannschaft an den Pranger zu stellen. Und wenn wir umgekehrt gegen Frankreich lange Zeit führen, dann freue ich mich nicht über ein Remis. Wir hätten verdient gewinnen können. Es macht einen Unterschied, was ich den Medien sage, und welche Worte ich bei der Mannschaft finde. Ich halte generell nichts davon, die Mannschaft öffentlich zu kritisieren.“

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… die Lösungen gegen schwächere Gegner:

„Es kommt darauf an, ob der Gegner nach vorne spielen will. Du musst viele Torchancen herausspielen und so wenige wie möglich zulassen. Damit erhöht man die Wahrscheinlichkeit, Spiele zu gewinnen.“

… Talent Paul Wanner:

„Er hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Am Ende muss er die Entscheidung treffen, ob er für Österreich oder Deutschland spielen will. Wir wollten ihm die Gelegenheit geben zu sehen, wie es bei uns zugeht.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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