Österreich ist bereit: Mit Team-Spirit den Gegnern auf den Geist gehen

Sport

Die Österreicher haben in den Testspielen sehr viel richtig gemacht. Bleibt zu hoffen, dass sich die Gegner auch bei der EM überrumpeln lassen.

MARCant

Die EURO kann für Österreich beginnen, die Auftritte in den Tests in diesem Jahr waren sehr positiv, auch wenn es im finalen Aufgalopp in der Schweiz nicht zum Sieg reichte. Ein paar Dinge waren augenscheinlich, beispielsweise, dass sich manche Nationen immer noch überraschen lassen von Österreich, das unter Teamchef Ralf Rangnick stets überfallsartig startet und damit auch Erfolg hat wie mit dem Rekordtor von Christoph Baumgartner in Bratislava nach sechs Sekunden. 

Die Serben zeigten sich beim Spiel in Wien dennoch überrumpelt, hätten es eigentlich besser wissen können. Daher habe ich die Hoffnung, dass dies auch bei der EURO gelingen kann, wenngleich die Chancen geringer werden müssten, weil sich alle Gegner darauf vorbereiten sollten.

Der Teamspirit im österreichischen Team ist top, Ralf Rangnick ist es gelungen, die Mannschaft zusammenzuschweißen – mit einem klaren Plan, Intensität und Konsequenz. Dennoch ist in allen Partien 2024 aufgefallen, dass wir nach einem fulminanten Start Phasen im Spiel hatten, wo mehr Kontrolle gutgetan hätte. Die wäre mit vermehrtem Ballbesitz wichtig, um bei dem intensiven Spielstil auch kurz durchschnaufen zu können. Man kann nämlich nicht davon ausgehen, dass die EURO-Gegner, immerhin Kaliber wie Frankreich oder Niederlande, diese Phasen nicht ausnützen. Ich bin überzeugt, dass diese Mannschaft auch zwischendurch Ballbesitz spielen kann.

Realistisch bleiben

An meiner Einschätzung bezüglich der Chancen hat sich nichts geändert, die Gruppe bleibt für Österreich eine sehr schwierige. Der Umstand, dass die vier besten Dritten aufsteigen, könnte uns in die Karten spielen, auch wenn man grundsätzlich nicht damit spekulieren und schon von Höherem ausgehen sollte. Dennoch darf man bei der Euphorie nicht davon ausgehen, dass wir fix weiterkommen MÜSSEN. Das wäre zu viel verlangt und an der Realität vorbei gedacht.

  Ein Niederländer, der den Ball flach hält

An der Personallage hat sich nichts geändert, die Ausfälle von Xaver Schlager und David Alaba sind schmerzhaft, mussten aber schon kompensiert werden. Herausheben möchte ich Christoph Baumgartner, der sich unglaublich entwickelt hat und ein echter Schlüsselspieler geworden ist. Seine Stärke liegt im Eins gegen Eins. Solche Spieler brauchst du in deinen Reihen, weil sie etwas bewirken und Überzahl schaffen können.

Überstehen wir die Vorrunde, dann ist mit der Dynamik im Turnier sehr viel möglich.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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