Österreichs Pferdesport-Verband mit Großaufgebot bei der WM

Sport

Für Victoria Max-Theurer in Dressur bedeutet Herning einen Neustart.

Von Samstag bis 14. August ist Herning in Dänemark der Nabel der Pferdesport-Welt. Bei den Weltmeisterschaften werden Medaillen im Springreiten, der Dressur, im Voltigieren und der Para-Dressur vergeben. Österreichs Verband (OEPS) ist mit einem Großaufgebot von 29 Reiterinnen und Reitern überall vertreten. Darüber freut sich u.a. auch OEPS-Generalsekretär Dietrich Sifkovits, denn die nationalen Kriterien waren „weitaus strenger“ angesetzt als die internationalen Vorgaben.

Den Anfang machen Dressur und Voltigieren ab Samstag. Für das rot-weiß-rote Dressur-Aushängeschild Victoria Max-Theurer bedeutet Herning einen Neustart. Nachdem die Olympia-Teilnahme aufgrund eines eitrigen Backenzahns von Wallach Abegglen kurzfristig abgesagt werden musste, geht die Oberösterreicherin mit ihrem neuen Top-Pferd Topas, ein Totilas-Nachkomme, in das erste große Turnier. „Ich war jetzt schon viel mit Topas unterwegs und es hat gut funktioniert. Wir stehen sehr am Anfang unserer Partnerschaft. Die Ergebnisse sind bisher stabil und wir würden uns gerne weiterhin so präsentieren, aber ohne Druck“, erklärte Max-Theurer. Die 36-Jährige ist erstmals seit den Weltreiterspielen 2014 wieder dabei, damals überraschte sie mit zwei sechsten Plätzen im Einzel.

Umbruch

Im Voltigieren gab es nach dem Rücktritt der mehrfachen Welt- und Europameisterin Jasmin Eder einen Umbruch. „Wir können dennoch ganz vorne mitkämpfen“, ist Veronika Greisberger, Longenführerin von Isabel Fiala, überzeugt. Neben Fiala sind Alina Barosch, Eva Nagiller und Dominik Eder am Start.

Für die Springreiter und die Para-Dressur beginnen die Titelkämpfe erst am Mittwoch. Die größte Chance auf eine Medaille für Rot-weiß-Rot hat wohl Peppo Puch in der Para-Dressur. Der Steirer hat bei den Paralympics im vergangenen Jahr zweimal Silber geholt, 2018 in Kentucky steuerte er zwei Silbermedaillen zum historischen OEPS-Erfolg mit gesamt sechsmal Edelmetall bei.

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Die Springreiter werden vom aktuell Weltranglisten-12. Max Kühner (mit Elektric Blue P) und Julia Houtzager-Kayser (High Five) angeführt. Rund um Kühner hofft das Team auf den Sprung zu den Olympischen Spielen 2024 in Paris. Allerdings wäre ein fünfter Platz im Mannschaftsbewerb für eine direkte Qualifikation nötig. Der WM-Teambewerb besteht aus einem Zeitspringen am Mittwoch sowie den beiden Runden des Nationenpreises am Donnerstag und Freitag. Das Einzel wird am Sonntag (14.8.) in zwei weiteren Runden entschieden – und wenn nötig erst im Stechen.

Die von 1990 bis 2018 ausgetragenen Weltreiterspiele, die sämtliche im Weltverband FEI vertretenen Weltmeisterschaften vereint hatte, gibt es wegen finanzieller bzw. organisatorischer Probleme nicht mehr. Vielseitigkeit, Kutschenfahren und Distanzreiten haben nun eigene Termine.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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