Olympia-Aus?: Keine Gnade für russische Sportler gefordert

Sport

Russland darf beim Nachweis der Fälschung von Daten aus dem Moskauer Analyselabor keine Gnade erwarten. „Bewahrheiten sich die erneuten Manipulationen, kann man eine Teilnahme an Olympischen Spielen aus meiner Sicht nicht mehr rechtfertigen“, sagte Andrea Gotzmann, die Vorstandsvorsitzende der Nationalen Anti-Doping-Agentur, der Deutschen Presse-Agentur. „Wenn die Fakten auf dem Tisch liegen, wenn es klar ist, dass manipuliert wurde, müssen wirklich Sanktionen folgen.“

Kompromissloses Vorgehen gefordert

Auch die Sportausschussvorsitzende im Bundestag fordert ein rigoroses Vorgehen. „Eine andere Konsequenz als den Ausschluss des russischen Teams von den Spielen in Tokio kann es aus meiner Sicht dann nicht geben“, meine Dagmar Freitag. Dabei nimmt sie den designierten Präsidenten der Welt-Anti-Doping-Agentur, Witold Banka, in die Pflicht. Er müsse aus Versäumnissen des scheidenden WADA-Chefs Craig Reedie „die richtigen Rückschlüsse“ ziehen.

„Banka wird allerdings nicht viel Zeit dazu haben, denn es gibt ja belastbare Hinweise, dass Russland der WADA manipulierte Daten geliefert hat“, betonte die SPD-Politikerin. „Und das erfordert unmissverständliche Konsequenzen.“

Als Hardliner vorgestellt

Auf der Welt-Anti-Doping-Konferenz in Kattowitz stellte sich der 35-jährige Pole demonstrativ als Hardliner vor. „Ich möchte eine sehr starke Botschaft an alle senden: Ich werde Betrug im Sport niemals tolerieren. Ich werde niemals Doper tolerieren. Ich werde…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Sport

      

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