Petra Vlhova setzt ihren Erfolgslauf in den Levi-Slaloms fort

Sport

Die Slowakin fährt im dritten Lauf en suite die Bestzeit. Katharina Huber ist als beste Österreicherin bei Halbzeit Siebente.

Im vergangenen Winter war Katharina Liensberger in jenem Zustand, den Sportler gern als „Flow“ bezeichnen. Alles im Fluss, alles aus einem Guss, „und selbst wenn sie einmal einen Fehler macht, wird sie dadurch nicht langsamer“, wie die amerikanische Branchenleaderin Mikaela Shiffrin anerkennend schilderte.

Neun Monate nach dem Gewinn von WM-Gold im Slalom und acht Monate nach dem Gewinn des Slalom-Weltcups ist alles anders. Wie schon am Samstag kam die Vorarlbergerin auch am Sonntagvormittag im finnischen Levi nicht auf Touren – und baute zudem eben jene Fehler ein, die Tempo und Zeit kosten. Nach fünf Starterinnen warf der Ergebniscomputer Liensberger – Startnummer fünf – als Fünfte aus, 76 Hundertstelsekunden hinter der führenden Mikaela Shiffrin, und nachdem Petra Vlhova im Ziel war, lag sie bereits 94 Hundertstelsekunden hinter der Bestzeit.

Die Slowakin war im dritten Levi-Lauf en suite die Schnellste, 18 Hundertstel vor Shiffrin und 36 vor der Schweizerin Michelle Gisin, die weite Teile der Vorbereitung wegen Pfeiffer’schen Drüsenfiebers nicht oder nur eingeschränkt hatte absolvieren können. Bemerkenswert übrigens auch die Schwedin Anna Swenn Larsson, die nach ihrem Knöchelbruch schon wieder mitten in der Weltspitze fährt (4./+0,37).

Selbstkritische Weltmeisterin

„Das war ganz klar, dass die Vertikale im Übergang vom flachen Starthang ins Steile eine Schlüsselstelle ist“, sagte Katharina Liensberger, die just dort Probleme hatte und letztlich auf Rang neun zurückgespült wurde. „Ich habe geschaut, dass ich oben bleibe, leider ist mir der Ski ein bissl durchgefahren, und dann bin ich nicht gleich drübergekommen. Es ist mir passiert. Und was ich in der Steilhang-Ausfahrt gemacht habe, muss ich mir auch noch anschauen. Ich glaube, ich habe allein dort eine halbe Sekunde liegen lassen, das ist zu viel.“

  ÖFB-Star Marko Arnautovic bei Bologna verletzt ausgetauscht

Katharina Huber, am Samstag bereits Zwölfte, bestätigte derweil ihre verbesserte Form und schaffte mit 0,81 Sekunden Rückstand die siebentbeste Zeit. Damit war die Mostviertlerin die Beste aus dem ÖSV-Team – und abermals eine rare positive Ausnahme. „Es ist ganz cool hier“, sagte Huber denn auch.

Katharina Truppe zeigte sich immerhin stabiler als noch tags zuvor (13./+1,47). Katharina Gallhuber unterstrich hingegen ihren Aufholbedarf (+2,08), Chiara Mair ist aus der ersten Startgruppe gefallen und handelte sich im ersten Durchgang in Gruppe 2 2,26 Sekunden Verspätung ein, Franziska Gritsch schied überhaupt aus.

Der zweite Lauf beginnt um 13.30 Uhr.

…read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.