PGA Tour: Golf-Profi Sepp Straka und seine bevorzugte Grassorte

Sport

Dem Österreicher wird beim Turnier in Louisville/Kentucky auf neuem Untergrund von Experten viel zugetraut.

Viele Geschichten sind im KURIER wohl noch mit der Zoysia-Grassorte eingeleitet worden. Aber bei der PGA Championship (ab heute, Donnerstag) ist das Grün so etwas wie der heimliche Star des Bewerbs. Denn im exklusiven Valhalla Golf Club, dem Schauplatz des zweiten Major-Golfturniers des Jahres, wächst seit einiger Zeit eben jene Grassorte.

Warum das wichtig ist? Einerseits verändert die Beschaffenheit der Grashalme das Golfspiel generell massiv, zweitens findet sich der Österreicher Sepp Straka auf Zoysia-Gras traditionell gut zurecht. Die Statistiken dazu sprechen eine deutliche Sprache, das erkannte auch die in der Szene maßgebende Fachzeitschrift Golf Digest, weshalb sie den 31-Jährigen zu einem der Geheimfavoriten auf den Gewinn der Wanamaker-Trophäe gemacht hat.

Sechs Top-20-Platzierungen

Freilich garantiert der Untergrund allein keinen Erfolg bei der 106. Ausgabe des Golf-Highlights. Doch für ein Topergebnis des gebürtigen Wieners spricht auch dessen aktuelle Form. Sechs Top-20-Platzierungen bei den jüngsten sechs Turnierteilnahmen kann der Ryder-Cup-Gewinner vorweisen. Der Vorstoß unter die Top 30 der Saisonwertung der PGA-Tour sowie Rang 21 in der Weltrangliste führen dazu, dass Straka auch von den US-Experten der Tour beim aktuellen Leistungsvergleich unter den zehn besten Profis geführt wird, die in Valhalla abschlagen.

Das laut Club-Website „moderne Paradies für Weltklasse-Golf“ ist zum dritten Mal Schauplatz der PGA Championship. Bescheidenheit spielt auf der prachtvollen Anlage nahe Louisville ohnehin eine untergeordnete Rolle. Der Name rührt vom Ruheort der gefallenen Kämpfer in der nordischen Mythologie (Walhall).

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Gekämpft wurde auch im Jahr 2014 bei der bisher letzten PGA Championship in Valhalla. Erst am letzten Loch setzte sich damals Rory McIlroy durch. Seither wartet der nordirische Superstar auf seinen fünften Major-Turniersieg. Spielpartner in der letzten Runde war damals Bernd Wiesberger, der Burgenländer fiel in der Finalrunde vor den Augen der Golfwelt jedoch auf Rang 15 zurück.

Fast zehn Jahre blieb dies die mit Abstand beste Platzierung eines Österreichers bei der PGA Championship. Bis zum Vorjahr, als Sepp Straka Rang sieben belegte. Und das ganz ohne Zoysia-Gras.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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