Rapid holt drei Punkte und verliert Patrick Greil verletzt

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Feldhofer rotierte gleich an sieben Positionen. Ein Handelfer von Burgstaller brachte den Sieg in Klagenfurt.

Zwei Spiele, zwei Siege, als einziges Team noch ohne Gegentor und obendrein Tabellenführer – zumindest vom Ergebnis her hätte Rapid nicht besser in die neue Bundesliga-Saison starten können. Nach dem 1:0 gegen Ried vor einer Woche gab es auch am Sonntag in Klagenfurt den knappsten aller Siege. Guido Burgstaller fixierte aus einem Elfmeter (68.), den es erst nach VAR-Intervention gegeben hatte, den 1:0-Sieg gegen das Team von Ex-Trainer Peter Pacult.

Rapid-Coach Ferdinand Feldhofer hatte nach dem Europacup-Auftritt in Danzig mit Koscelnik, Sollbauer, Hofmann, Sattlberger, Greil, Bajic und Mittelstürmer Kriwak gleich sieben neue in der Startelf gebracht und damit so rotiert, wie er es vor Saisonbeginn prophezeit hatte. Emanuel Aiwu fehlte im Kader der Hütteldorfer, aber nicht weil er schon auf dem Weg zu US Cremonese in die Serie A ist, sondern weil er sich nach der Europacupwoche samt Fieber nicht bei vollster Fitness befand.

Die umgestellte Rapid-Elf legte am Wörthersee einen flüssigen Start hin. Erst 36 Sekunden waren gespielt, als der Ball bereits im Netz der Klagenfurter zappelte. Bernhard Zimmermann hatte einen Abpraller nach einem Schuss von Kriwak aus kurzer Distanz über die Linie gedrückt. Davor stand der fast zwei Meter große Kriwak allerdings hauchdünn im Abseits. Die Feldhofer-Elf ließ die Kärntner zunächst überhaupt nicht ins Spiel kommen. Austria-Goalie Philipp Menzel musste sich bei Schüssen von Greil (21., 23.) und Jonas Auer (22.) gleich mehrmals auszeichnen.

Die größte Chance auf die Führung in der ersten Halbzeit hatten aber die Gastgeber. Nach einem Patzer von Rapid-Youngster Nikolas Sattlberger schickte Gkezos Markus Pink ideal in die Tiefe, der Torjäger übersprintete Rapid-Schlussmann Niklas Hedl und schoss den Ball aufs leere Tor. Doch Michael Sollbauer grätschte kurz vor der Linie noch zur Rettung.

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Auch im zweiten Durchgang dauerte es nicht lange, bis die Hütteldorfer gefährlich wurden. Eine Chance von „Joker“ Marco Grüll (47.) entschärfte Menzel aber erneut. Nach 56 Minuten folgte eine Hiobsbotschaft für Feldhofer, der zuletzt angeschlagene Greil humpelte mit Oberschenkelproblemen vom Feld und schrie ein lautes „Scheiße“ in den Klagenfurter Himmel. In der Folge tat sich Rapid schwer, zwingende Chancen herauszuspielen.

In der 66. Minute folgte aber die Erlösung für die Gäste: Einen Schuss von Christoph Knasmüllner fälschte Maximiliano Moreira mit der Hand über Schulterhöhe ab, Schiedsrichter Manuel Schüttengruber entschied nach Video-Studium auf Elfmeter. Diesen verwandelte Burgstaller eiskalt zu seinem ersten Ligator für Grün-Weiß seit mehr als acht Jahren.

Damit gelang der wild durchgewürfelten Mannschaft von Ferdinand Feldhofer auch die Generalprobe für das Europacup-Duell bei Neftci Baku am Donnerstag (19.00 Uhr) in Aserbaidschan. Dort wollen die Rapidler im Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde zur Europa Conference League den nächsten Schritt auf dem langen Weg Richtung Gruppenphase gehen.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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