Rapid in Altach: Wenn Fußball zur Nebensache wird

Sport
FUSSBALL: UNIQA ÖFB CUP / SV ALLERHEILIGEN - SK RAPID WIEN

Sportdirektor Zoran Barisic spricht über das Spiel in Vorarlberg, das den Wahlkampf um das Präsidentenamt unterbricht.

Ja, es wird bei Rapid auch noch Fußball gespielt. Aber selbst die Ergebnisse haben Einfluss auf den aktuellen Wahlkampf um die Nachfolge von Präsident Krammer: Je erfolgloser die Hütteldorfer auftreten, desto größer werden die Chancen von Roland Schmid. Weil er für stärkere Veränderungen steht als Martin Bruckner.

Das Spiel in Altach ist also nicht nur wichtig, weil nach zwei Pleiten in Folge die Rückkehr auf die Erfolgsstraße erwartet wird. Während die Vorarlberger mit dem 4:0 bei Wattens ihre Form wiedergefunden haben, ist Rapid seit 2015 und acht Spielen in Altach sieglos.

Zielvorgabe

„Drei Punkte sind unser Ziel“, stellt Trainer Didi Kühbauer klar. Auf die Frage, ob Rapid derzeit mehr Himmel oder Hölle sei, erklärt Sportdirektor Zoran Barisic: „Auf keinen Fall Hölle! Es ist ärgerlich, dass wir beim 0:1 gegen den SKN unser Potenzial nicht ausschöpfen konnten. Aber wer geglaubt hat, dass auf unserem Weg von heute auf morgen alles glatt läuft, musste irren.“

Barisic bestätigt, dass im 4-2-3-1 im Schnitt besser gespielt werde, verweist aber darauf, dass es aufgrund der Verletzungen schwierig sei, mit diesem System zu starten. Fountas fehlt weiterhin. Immerhin flog Schobesberger mit, aber Kraft für 90 Minuten dürfte der Flügelflitzer noch nicht haben.

APA/ERWIN SCHERIAU / ERWIN SCHERIAU

„Und auch Murg fehlt nach der Verletzungspause noch der Rhythmus“, meint Barisic.

Präsidenten-News

Das Thema, das den Sport beinahe verdrängt, soll für Barisic keine Bedeutung haben: „Ich blende den Wahlkampf aus und werde mich dazu auch nicht äußern.“

Klar geäußert hat sich die organisierte Fanszene. Die beiden Konkurrenten hatten um den Block West geworben. Rausgekommen ist eine Stellungnahme der Fanszene auf der Ultras-Homepage: Es wird zur Wahl von Bruckner am 25. November aufgerufen.

Roland Schmid hatte Transparenz angekündigt und stellte dem KURIER sein ursprünglich eingereichtes Konzept zur Verfügung. Dieses fand beim Wahlkomitee nur mäßig Anklang, es folgte die Fusion mit der Liste Grüneis und die Übernahme des Konzepts.

Das gesamte damalige Schmid-Programm ist auf kurier.at nachzulesen.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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