Schlager bei Inter Mailand: ÖFB-Star Alaba vor CL-Debüt für Real

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David Alaba reiste mit seinem Klub nach Mailand. Real Madrid hat noch vor dem ersten Schuss 52 Millionen Euro verdient.

Vorwerfen kann man ihm viel, darüber diskutieren, ob sein Tun nun richtig oder falsch sei. Doch eines kann Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß mit Sicherheit in den seltensten Fällen: seine Zunge im Zaum halten. Die Champions-League-Auslosung wollte es, dass Real Madrid am Mittwoch bei Inter Mailand anzutreten hat, die Bayern bemühten sich bereits einen Tag zuvor in ihrer Gruppe beim Rivalen FC Barcelona um Punkte.

Und so wollte es der „Zufall“, dass Hoeneß erklärte, Madrids Neuzugang David Alaba habe einst nur ein Sehnsuchtsziel gekannt, nämlich von München nach Barcelona abzufliegen. Aussagen, die für Aufregung sorgten. In ganz Spanien sowieso, in Madrid ganz besonders wurde die Hoeneß-Stichelei von den Medien als gefundenes Fressen zerkaut.

Dem Wirbel zum Trotz steht Alaba in Mailand im realen Aufgebot. Österreichs Teamspieler wurde am Sonntag beim 5:2 gegen Celta de Vigo geschont. Muskuläre Probleme wurden als Grund angegeben.

Inters Bilanz

Was tut sich bei Inter Mailand? Der italienische Meister, der seit Sommer von Simone Inzaghi trainiert wird, kann immerhin auf eine knapp negative Bilanz gegen die Königlichen zurückblicken. 17 Mal standen einander die beiden Promi-Klubs des europäischen Fußballs gegenüber, acht Mal verlor, sieben Mal gewann Inter, zwei Mal endete der Vergleich unentschieden.

APA/AFP/MARCO BERTORELLO / MARCO BERTORELLO

Reals Präsident Florentino Perez träumt noch immer von einer Super League, der besten europäischen Vereine. In der Champions League gäbe es zu wenig zu verdienen. Noch bevor seine Spieler in dieser Saison erstmals in diesem Bewerb gegen den Ball getreten haben, hat Real Madrid schon 52 Millionen Euro verdient. Sicher sind schon 15,64 Millionen Euro für das Antreten in der Gruppenphase.

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Dazu kommen noch 36,38 Millionen Euro fix, weil Real Madrid in einer Zehn-Jahreswertung der UEFA auf Platz eins liegt, vor den Bayern und Barcelona. Diese Reihung bringt jede Saison ordentlich Geld. 600 Millionen Euro werden aufgrund dieses Rankings der letzten zehn Jahre verteilt. Der 32. bekommt 1,137 Millionen, danach wird dieser Betrag immer dazu dividiert – somit bekommt der Beste 36,38 Millionen Euro.

Milliarden-Bewerb

Jeder Sieg bringt 2,8 Millionen Euro, ein Unentschieden nur 930.000. Der Einzug ins Achtelfinale bringt 9,6 Millionen Euro, der ins Viertelfinale zusätzlich 10,6, der ins Semifinale 12,5 und der ins Finale 15,5. So kann der Sieger des Endspiels in St. Petersburg allein an Prämien 82,5 Millionen Euro verdienen.

3,5 Milliarden schätzt die UEFA, dass sie diese Saison im Europacup verteilt, zwei Milliarden gibt es dabei für die Klubs, die in der Champions League spielen. 300 Millionen Euro werden über den „Market Pool“ verteilt, dabei wird bewertet, welches Interesse die Klubs in ihren Ländern generieren (TV-Quote, aber auch das Abschneiden in der Meisterschaft).

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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