Sensation ist perfekt: Österreich besiegt Olympiasieger Finnland 3:2

Sport

Österreichs Eishockey-Team gelingt die Sportsensation des Jahres. Nach dem 6:7 n.V. gelingt gegen Finnland ein 3:2-Sieg. Der erste in der Geschichte.

Jetzt wird es allmählich absurd. Österreich besiegt Olympiasieger Finnland bei der Eishockey-WM in Prag mit 3:2 und ist das Sensationsteam des Turniers. Nach dem 6:7 n.V. gegen Kanada hat Österreich vier Punkte und den Klassenerhalt so gut wie sicher.  

Das Siegestor von Baumgartner fiel 0,2 Sekunden vor der  Schlusssirene.

 

Die Finnen gingen recht früh mit 2:0 in Führung: Maenalanen (3.) traf aus kurzer Distanz, nachdem Österreich hinter dem eigenen Tor unter Druck gesetzt wurde. Kapanen luchste vor dem 2:0 (9.) Österreichs Ganahl den Puck in der Zone vor dem Tor ab.

Es begann mit Nadelstichen

Doch das Selbstvertrauen, das sich die Österreicher beim sensationellen Punktgewinn gegen Weltmeister Kanada holten, zeigten sie auch am Donnerstag. – sehr zur Unterhaltung der 15.000 Fans in der O2-Arena. Es waren nur vier Schüsse, die Team Austria im ersten Drittel abgab. Aber es waren gute Chancen und Nadelstiche, die den Finnen in ihrem starken Defensiv-Spiel verunsicherten.

Tatsächlich entwickelte sich nach der ersten Pause ein Spiel auf Augenhöhe. Nach einem Traumpass von Kapitän Thomas Raffl an lange Eck erzielte Mario Huber das 1:2 (24.). Ein Tor, das wohl in den Highlight-Videos der WM vorkommen wird. Rossi, Schneider und Zwerger schnürten die Finnen so in ihrem Drittel ein, dass diese sich nur noch mit einem Icing zu helfen wussten.  Ein harter Check von Zwerger an einem Finnen, zeigte, dass der große Favorit verwundbar wurde. In den Gesichtern der Österreicher war immer wieder ein Lächeln zu sehen.

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Finnland wurde undiszipliniert

Wenig später sorgte Kapanen mit einem Stockschlag für das erste Powerplay der Österreicher. Österreich spielte sich gute Möglichkeiten heraus, doch Rossi und Schneider vergaben. Mit Ablauf der ersten Strafe musste erneut ein Finne auf die Strafbank. Dieses Mal hatten Thomas Raffl und Lukas Haudum große Möglichkeiten auf den Ausgleich. 

Und dieser sollte tatsächlich fallen: Verteidiger Thimo Nickl traf mit seinem Schuss genau ins linke Kreuzeck (50.). Die Blicke der so emotionslosen  Finnen strahlten Ratlosigkeit aus. Auch deshalb, weil im Tor der Österreicher David Kickert fehlerlos blieb und in der finnischen Drangphase am Ende der Fels in der Brandung war. 

Dass in der Schlusssekunde durch Baumgartner das 3:2 fiel, passt in die Cinderalla-Story der Österreicher bei dieser WM.

Schon am Freitag (20.20 Uhr/ORF Sport+) geht es weiter gegen Tschechien. Vor zwei Jahren gelang mit einem 2:1 n.P. die große Sensation des Turniers.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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