Slalom in Kranjska Gora: Holdener führt, Liensberger in Lauerstellung

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Die Schweizerin Wendy Holdener führt bei Halbzeit ihres 100. Weltcup-Slaloms, Katharina Liensberger ist Fünfte.

Allen immer Recht getan ist eine Kunst, die niemand kann – nicht einmal die Ausrichter der Frauen-Rennen in Kranjska Gora. Im vergangenen Jahr waren die Slowenen kritisiert worden, weil sie die Piste Podkoren 3 zu einem Eislaufplatz gemacht hatten, heuer versuchten sie, den vielen Neuschnee mit dem vereisten Grundstock zu einer annehmbaren Piste zu vereinen – und scheiterten erneut.

 Als „nicht Weltcup-würdig“ bezeichnete die Slowakin Petra Vlhova ihren Arbeitsplatz nach der Besichtigung für den Slalom am Sonntagvormittag, bei Halbzeit lag sie dennoch auf dem zweiten Zwischenrang hinter der Schweizerin Wendy Holdener, die in ihrem 100. Weltcup-Slalom eine überzeugende Fahrt zeigte.

Acht Hundertstelsekunden trennten die Weltrekordhalterin in Sachen Podestplätze ohne Sieg (28 im Slalom) und Petra Vlhova, Mikaela Shiffrin folgte auf Platz 3 mit 25 Hundertstelsekunden Verspätung.

In Lauerstellung

Katharina Liensberger präsentierte sich am Tag nach der verpassten Finalqualifikation im Riesenslalom verbessert, die Slalom-Weltmeisterin aus Vorarlberg verlor freilich 0,85 Sekunden, was noch zu Platz fünf hinter der Deutschen Lena Dürr genügte.

„Die Piste ist sicher nicht optimal, die Bedingungen sind sehr unterschiedlich“, sagte Liensberger, „aber es ist fahrbar. Meiner Meinung nach ist es wichtig, einfach sauber zu fahren und die Skier laufen zu lassen.“

Katharina Truppe zeigte elf Kilometer von ihrem Elternhaus entfernt einmal mehr eine ordentliche Leistung und reihte sich an neunter Stelle ein (+1,41). „Ich hab’ die Piste nicht so schlimm empfunden“, sagte die Kärntnerin aus Altfinkenstein, „man bekommt nicht so viel zurück, ich hab’s als sehr träge empfunden. Aber es ist eindeutig fahrbar, da habe ich schon Schlimmeres erlebt.“

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Die niederösterreichischen Katharinas Gallhuber und Huber folgten auf den Plätzen 12 (+1,67) und 13 (+1,82), Marie-Therese Sporer verlor 2,42 Sekunden, Chiara Mair lag 2,53 Sekunden hinter der Bestzeit.

Der zweite Lauf beginnt um 12.30 Uhr.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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