Snowboard: Olympiasiegerin Gasser als Quali-Fünfte im Kreischberg-Finale

Sport

Ski-Freestylerin Wolf als Siebente nur um 0,6 Punkte am Finale vorbei

Österreichs Snowboard-Olympiasiegerin Anna Gasser steht beim
Big-Air-Weltcup am Kreischberg im Finale. Die Kärntnerin landete am
Donnerstag in der Qualifikation auf Platz fünf. Das Sechserfinale steigt am
Samstagabend (ab 17.55 Uhr/live ORF 1).

In den ersten beiden von drei Durchgängen verbuchte Gasser mit einem „Cab
Double Underflip 900“ und einem „Backside 720“ insgesamt 152,60 Punkte, die
bereits zur erfolgreichen Qualifikation reichen sollten. Im dritten Run
versuchte die 29-Jährige ihren Score mit einem „Frontside Double Underflip
900“ noch einmal zu verbessern, konnte diesen Sprung aber nicht landen.

„Wie bei jeder Quali war da auch heute wieder ein wenig Zittern dabei. Auch
deshalb, weil ich nach der langen Pause nicht gewusst habe, wo ich stehe,
und auch das Level extrem hoch war“, betonte Gasser. „Das waren jetzt
einmal meine zwei Sicherheitssprünge, aber für das Finale muss ich
definitiv noch eine Schippe drauflegen. Ich muss bei beiden Tricks, mit
denen ich gepunktet habe, eine halbe oder sogar noch eine ganze Drehung
mehr machen, damit ich um einen Podestplatz mitspringen kann.“

Die Japanerinnen Miyabi Onitsuka (178,80), Kokomo Murase (170,20) und Reira
Iwabuchi (169,40) dominierten die Quali. Weiters erreichten neben Gasser
auch noch die Neuseeländerin Zoi Sadowski-Synnott (157,00) und die Deutsche
Annika Morgan (141,20) das Finale.

„Dass die Japanerinnen sehr stark sind, habe ich gewusst. Ich hätte mir
aber gedacht, dass sie sich für das Finale noch etwas aufheben, aber sie
haben durchwegs schon sehr schwere Sprünge gezeigt. Ich bin gespannt, ob
sie im Finale noch einmal zusetzen können“, kommentierte Gasser die
eindrucksvolle Flugshow der sprunggewaltigen Asiatinnen.

  Zwei ÖSV-Kombinierer in den Top Ten

Bei den Skifahrerinnen verpasste Lara Wolf das Finale der besten sechs
Damen am Kreischberg nur um 0,6 Punkte. Die Tirolerin, die erstmals einen
„Double Cork 1260“ im Weltcup zeigte, landete auf dem siebenten Endrang,
ihr Landsfrau Laura Wallner wurde 14.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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