Straka zu Djokovic: „Einigung war schnell da“, Nadal kommt wohl nicht

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„Es ist bei Novak kein finanzielles Thema gewesen“, sagt der Veranstalter der Erste Bank Open.

Es wird ein Turnier der Superlative in der Wiener Stadthalle. Mit der Verpflichtung von Novak Djokovic werden beim Erste Bank Open ab 26. Oktober sieben Top-Ten-Spieler und eine Dichte zu sehen sein, die für Turnierboss Herwig Straka sogar auf der Tour einzigartig ist, nicht nur in diesem Jahr. „Das ist, glaube ich, das schwerst zu spielende Turnier überhaupt, das ich jemals gesehen habe“, erklärte der Steirer am Freitag im APA-Interview.

Dennoch blickt der auch als Manager von Dominic Thiem tätige Straka auch mit Sorge auf die steigenden Corona-Fallzahlen. Er hofft, dass es zu keiner Einschränkung der aktuell zugelassenen 1.500 Fans pro Session in der großen Stadthalle kommt. „Dass sich die Situation in den letzten Tagen und Wochen ein bisserl anspannt, ist offensichtlich. Aber es gibt noch keinen einzigen nachgewiesenen Fall bei einer Veranstaltung, die professionell organisiert ist“, versichert Straka.

Man verfüge über ein 40-seitiges, strenges Sicherheitsprotokoll, das von der Gesundheitsbehörde abgesegnet wurde. „Da kann eigentlich nichts passieren, weil so viel Distanz, so viele Tests und Untersuchungen wie in der Stadthalle für die Zuschauer gibt es in der ganzen Stadt nicht. Ich würde es nicht verstehen, aber man muss mit allem rechnen.“ Dank der neu eingeführten Tag- und Nachtsession werden bis zu 2.500 Fans in beiden Sessions zusammen Tennis in der Halle schauen können; teilweise werden Fans in beiden Sessions anwesend sein.

„Novak wollte einfach spielen“

Und sie werden dabei auch Superstar Novak Djokovic erstmals seit seinem Titelgewinn 2007 in Wien auf die Beine schauen können. „Er kommt wahrscheinlich erst am Ende der Woche und hat viele Extrawünsche. Damit er perfekt performt, hat er ein Umfeld um sich, wo es vom Essen über Fitness Dinge gibt, die wir erfüllen müssen, das ist aber okay so“, verrät Straka.

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Die Tatsache, dass der 17-fache Major-Sieger und Weltranglisten-Erste nach Wien kommt, hat keine Unsummen gekostet. „Es ist bei Novak kein finanzielles Thema gewesen. Die Einigung war schnell da, Novak wollte einfach spielen“, so Straka. Dies wäre auch bei Rafael Nadal so, wenn er spielen wollen würde. „Ich habe mit ihm diese Woche einmal gesprochen und ich glaube nicht, dass er kommen wird.“ Dem Rekord-French-Open-Sieger wäre die Umstellung von Sand auf Hardcourt zu kurzfristig, plus hatte er ja auch einigen Zusatzrummel nach dem 13. Titel in Roland Garros hinter sich.

Auch Thiem muss ins Hotel

Ein Djokovic hat sich wegen der 500 zu holenden ATP-Punkte nach Wien lotsen lassen. Die Jagd nach dem Nummer-1-Rekord von Roger Federer dürfte Hauptantriebsfeder sein. „Das war immer meine Spekulation, die ist Gott sei Dank aufgegangen. Er kann 500 freie Punkte machen, deshalb wird er sicher voll motiviert sein“, meint Straka. Der 33-jährige Serbe hat in dergleichen Woche im Vorjahr nicht gespielt. Im März 2021 könnte Djokovic den Allzeit-Leader aus der Schweiz (gesamt 310 Wochen Nummer 1 der Welt) überholen.

Eine Herausforderung ist für Straka und sein Team natürlich auch die Sicherheitsblase im Hotel bzw. der Stadthalle. Dass ein Spieler einfach abhaut, wie zuletzt Sam Querrey in St. Petersburg, kann aber niemand verhindern. …read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

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