Synchronschwimmerin Vasiliki Alexandri holt EM-Gold in der Technik-Kür

Sport

Die 26-jährige Österreicherin krönt eine hervorragende Saison mit dem Sieg bei der Europameisterschaft in Belgrad und damit dem ersten Titel.

Solo-Synchronschwimmerin Vasiliki Alexandri ist in Topform. Die 26-Jährige wurde ihrer Favoritinnenrolle gerecht und holte am Dienstag im EM-Finale in der Technik-Kür in Belgrad den Europameistertitel. Nach zweimal Bronze bei der EM in Rom 2022 ist das ihre nächste EM-Medaille, der erste Titel ihrer Karriere.

Das Ziel, hatte Vasiliki Alexandri im Vorfeld gesagt, sei „nicht nur eine Medaille“, sondern Gold. Das holte sie nun mit 260.5967 Punkten und damit haushoch vor der Deutschen Klara Bleyer und der Niederländerin Marloes Steenbeek – in einem etwas geschwächten Feld. Denn einige der Nationen konzentrieren sich schon voll und ganz auf die Duet- und Team-Bewerbe bei den Olympischen Spiele in Paris und ließen daher die Solo-Bewerbe bei der Europameisterschaft in Belgrad aus. 

Geht es nach Trainerin Albena Mladenova, kommt am Donnerstag im Solo-Finale der Freien Kür noch eine weitere Medaille für ihre Athletin dazu. 

Erneuter Ausfall der Schwestern

Wie bei den Weltmeisterschaften im Februar in Doha liegen bei den Schwimm-Europameisterschaften in Belgrad alle österreichischen Hoffnungen im Synchronschwimmen auf Solistin Vasiliki Alexandri. Am Samstag musste das Duett Eirini und Anna-Maria Alexandri sein EM-Antreten wegen einer Erkrankung absagen, bei der WM in Katar hatten sie wegen einer Schulterblessur von Drillingsschwester Anna-Maria gepasst.

Die Weltmeisterinnen in der Freien Kür vom vergangenen Sommer mussten damit bereits das zweite Großereignis auslassen. Motivation für die bevorstehenden Olympischen Spiele geben die Weltcup-Siege Anfang Mai im Pariser Olympia-Becken in der Freien Kür sowie von Anfang Juni in Kanada in der neuen Technik-Kür zur Musik von „We will rock you“. 

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Weitere Medaillenchance

Vasiliki Alexandri wird auch am Donnerstag im Finale in der Freien Kür um eine Medaille schwimmen. Am Montag war sie als Vorkampf-Beste ins Finale eingezogen.

In den beiden diesjährigen WM-Bewerben in Doha hatte es jeweils nur zu Rang sechs gereicht. Ein OSV-Protest gegen die Wertung in der Freien Kür wurde abgelehnt. „Es war ein sehr schwieriger Moment für mich“, erzählt Vasiliki Alexandri über die aus ihrer Sicht unfaire Bewertung. 

Im Vorjahr in Fukuoka hatte Vasiliki Alexandri mit zweimal WM-Silber ihren bisherigen Karriere-Höhepunkt.

Dass sie und ihre Schwestern, die im Teenageralter aus ihrer Heimat Griechenland nach Österreich ausgewandert sind, dem Sport alles unterordnen, hatten die Synchronschwimmerinnen auch damals schon betont. „Wir opfern schon unser ganzes Leben Dinge für diesen Sport. Weil es das ist, was wir lieben“, sagte Vasiliki Alexandri zuletzt auch im KURIER-Gespräch über die Entbehrungen für ihre Karriere. 

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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