Thiem: „Werde alles tun, um mir den großen Traum zu erfüllen“

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Der 27-Jährige steht erstmals bei den US-Open im Endspiel. Für das Spiel gegen Alexander Zverev hat er ein klares Ziel.

Ein überglücklicher Dominic Thiem hat sich nach seinem Semifinalerfolg bei den US-Open gegen den Russen Daniil Medwedew per Videokonferenz den Fragen der internationalen Medien gestellt. Der 27-jährige Niederösterreicher steht erstmals in New York im Endspiel, in dem er am Sonntag (22 Uhr, Liveticker auf kurier.at/sport, Eurosport, ServusTV) auf den Deutschen Alexander Zverev trifft.

Sie stehen nun zum vierten Mal innerhalb von neun Grand-Slam-Turnieren im Endspiel. Ist diese Erfahrung gegen den Finaldebütanten Zverev ein großer Vorteil für Sie?

Dominic Thiem: „Ich würde jetzt nicht sagen, dass es ein großer Vorteil ist. Es ist eine unglaublich starke Statistik, sensationell ist das, aber es wird mir nicht wirklich helfen. Weil wir werden beide einen großen Druck am Sonntag verspüren. Es ist für uns beide eine Riesenchance. Wir beide haben alles dafür gemacht, dass wir in der Situation sind, dass wir den ersten ganz großen Titel holen. In dem Moment, wo ich den Platz betrete, werde ich sicher keinen Gedanken mehr daran verschwenden, dass das jetzt mein viertes Finale ist und ich bei den ganzen Grand Slams richtig gut gespielt habe, sondern meine ganze Konzentration darauf richten, dass ich das Match so gut wie möglich bestreite.“
 

Sie hatten im Halbfinale auch Sorgen wegen der Achillessehne. Wird Ihr Physiotherapeut Alex Stober heute noch besonders viel zu tun haben?

„Der hat jeden Tag viel zu tun, dass er mich wieder gescheit auf die Beine kriegt (lächelt). Aber es war eigentlich gut im dritten Satz, mal schauen wie es nachher bei der Behandlung ist und wie es morgen ist, wenn das ganze Adrenalin weg ist. Aber ich glaube, es sollte nicht so schlimm sein. Ich bin auf den einen Stopp hingerutscht und ein bisserl überstreckt, ähnlich wie damals in Indian Wells, aber zum Glück bei Weitem nicht so schlimm. Ich habe jetzt gar keine Schmerzen, was ein gutes Zeichen ist. Alex wird das super machen und dann mit der ganzen Anspannung, dem Adrenalin, das am Sonntag wieder kommen wird im Finale, wird es gut sein, denk ich.“
 

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APA/AFP/GETTY IMAGES/MATTHEW STOCKMAN / MATTHEW STOCKMAN

Wie wichtig war es für Sie, das Halbfinale in drei Sätzen zu gewinnen?

„Für mich war das Match eigentlich auf Augenhöhe. Es war im ersten Satz diese kuriose Situation mit der Challenge. Keine Ahnung, ob der Ball gut oder out war. Wo er dann kurz aus dem Match draußen war. Das waren eigentlich die einzigen zwei Games, die er mir leichtfertig gegeben hat. Dann war es ein sehr gutes Match auf einem hohen Level und ich habe dann zum Glück mein bestes Tennis gespielt gegen Ende des Satzes, vor allem die Games, wo er auf den Satz serviert hat. Plus das eine große Schlüsselgame bei 5:5 im zweiten Satz, wo ich fünf Breakbälle teilweise echt gut abwehre und dann auch die zwei Tiebreaks echt gut spiele. Ich habe in den ganz engen Situationen immer das beste Tennis gespielt.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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