Triumph beim Angstgegner: Rapid beendet den Hartberg-Fluch

Sport
Der Rapidler Marco Grüll ist für das Spiel in Klagenfurt gesperrt

Drei Tore von Marco Grüll bescherten den Hütteldorfern den 3:0-Auswärtssieg in Hartberg. Der LASK feierte den ersten Erfolg im Jahr 2024

TSV Hartberg war in dieser Saison der erklärte Angstgegner von Rapid Wien. Im Grunddurchgang hatten die Hütteldorfer in beiden Duellen mit 0:1 das Nachsehen. 

In der Meistergruppe schlug Rapid am Ostersonntag in eindrucksvoller Manier zurück und beendete den Hartberg-Fluch. Drei Tore von Marco Grüll bescherten Rapid drei wichtige Punkte. In seinem ersten Match nach der Sperre wegen der Vorkommnisse rund um das Derby war der Offensivspieler der Mann der Partie.

APA/EVA MANHART

Marco Grüll war mit drei Toren der Mann des Spiels

Schauplatz Hartberg

Die Rapidler starteten in Hartberg überfallsartig und erwischten die Hausherren sichtlich auf dem falschen Fuß. Isak Jansson hatte schon nach wenigen Sekunden das 1:0 auf dem Fuß, Hartberg-Goalie Raphael Sallinger konnte den Schuss aber parieren.

Wenig später war es dann aber soweit: Nach einem Zuspiel des starken Jansson, der auf der linken Seite viel Betrieb machte, kam Marco Grüll frei zum Schuss. Der Stürmer ließ sich die Chance nicht entgehen und schob den Ball präzise ins Tor – 0:1 (3.).

APA/EXPA/MARCEL PAIL

Die Rapid-Fans hatten in Hartberg Grund zum Feiern

Nach dem Fehlstart hatten die Hartberger Probleme, ins Spiel zu kommen. Erst nach einer halben Stunde hatte Rapid die erste brenzlige Situation zu überstehen: Tormann Niklas Hedl war gegen Donis Avdijaj zur Stelle (31.).

Aussetzer von Komposch

Die Hütteldorfer diktierten das Match und hatte durch Isak Jansson (37.) und Christoph Lang (40.) die Chance auf das 2:0, beide knallten den Ball aber übers Tor. Dass Rapid dennoch mit einer 2:0-Führung in die Kabine ging, hatten die Gäste einem Hartberger zu verdanken: Paul Komposch riss bei einer Flanke unmotiviert den Arm in die Höhe und „schenkte“ Rapid einen Elfmeter. Marco Grüll ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen – 0:2 (43.).

  Leverkusen: Die Meistermannschaft, die ewig Zweiter bleiben wird

Auch nach der Pause agierten die Rapidler sehr souverän und ließen nichts mehr anbrennen. Hartberg versuchte es in der Offensive mit untauglichen Mitteln und tauchte kaum einmal gefährlich vor dem Tor von Niklas Hedl auf.

Im Finish wurde es dann noch deutlicher: Marco Grüll, wer sonst, fixierte kurz vor Schluss mit seinem dritten Tor, den klaren Auswärtssieg. Damit prolongiert Rapid einen Erfolgslauf: Wenn Marco Grüll in dieser Saison trifft, dann haben die Grün-Weißen kein Match verloren.Bereits unter der Woche wartet das nächste Gastspiel in der Steiermark: Rapid trifft im ÖFB-Cup-Semifinale auf Zweitligist Leoben.

APA/EXPA/REINHARD EISENBAUER

Die Linzer mühten sich in ihrem Heimspiel gegen Klagenfurt

Schauplatz Linz

Der LASK kann also doch noch gewinnen. Nach einem Fehlstart ins Jahr 2024 fanden die Linzer im Heimspiel gegen Austria Klagenfurt zurück in die Erfolgsspur und feierten den ersten Sieg seit Dezember 2023.

Vor allem in den ersten 45 Minuten war den LASK-Spielern die Verunsicherung anzumerken. Fünf Partien in Folge hatte das Team von Thomas Sageder kein Tor mehr erzielt, die Offensivaktionen in der ersten Halbzeit waren dann auch entsprechend überschaubar und harmlos.

Es musste dann schon eine Standardsituation her, um die Torflaute zu beenden. Nach einem Eckball war Innenverteidiger Felix Luckeneder per Kopf zur Stelle und brachte den LASK in Führung – 1:0 (58.).

Zwei Minuten später hatte Moses Usor …read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.