Von Wien bis Tirol: Wo Public Viewings zur Fußball-EM möglich sind

Sport
PK NACH LANDESGESUNDHEITSREFERENTEN-KONFERENZ: HACKER

Durch die Coronoa-Lockerungen sind Public Viewings unter Auflagen möglich. Mega-Events wird es aber nicht geben. Ein Überblick.

Mit den Corona-Lockerungen ist bei entsprechender Einhaltung der Auflagen nun doch Public Viewing während der Fußball-EM möglich. Auf Mega-Events mit großen Zuschauermengen darf man zwar erst beim nächsten Turnier, der WM, hoffen, aber zumindest gibt es einige Orte, an denen Fans gemeinsam außerhalb der eignen vier Wände mitfiebern können. Eine Auswahl aus den Bundesländern:

WIEN

Ab dem ersten Anpfiff am Freitag heißt das Motto im Wiener Prater: „Gemma Fußball schauen!“ Auf 3.300 Quadratmeter haben auf einem Areal neben dem Feuerdorf maximal 650 Besucher Platz zum kollektiven Daumendrücken – bei ausreichendem Abstand, kontrolliertem Einlass (3G-Regel) und hygienischen Vorkehrungen. Der Veranstalter verspricht bei freiem Eintritt modernste LED- und Sound-Technik, schattige Sitzplätze, Getränke und Speisen. Will man einen ganz besonderen Heimvorteil genießen, steht eine „LAOLA1 VIP Zone“ zur Verfügung.

Im Wiener WUK öffnet das EM-Quartier seine Pforten. „Wir übertragen alle Spiele, und zwar live, im Freien, in HD und in bester Gesellschaft“, lautet das Angebot. Die Plätze sind Pandemie bedingt begrenzt, Reservierungen werden empfohlen (Weitere Infos hier).

„Ich weiß, dass es mehrere Ideen gibt, wo im Augenblick versucht wird, das mit den Coronaschutzmaßnahmen in Einklang zu bringen“, sagte Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) zu einem größeren Public Viewing in Wien. „Es ist keine fix und fertig, dass es als zu hundert Prozent gesichert gelten kann.“ Man müsse abwarten, die Organisatoren seien gerade dabei, die Konzepte an die augenblicklich geltenden Maßnahmen anzupassen. Ein Knackpunkt sei auch, ob sich die jeweiligen Projekte betriebswirtschaftlich rechnen und wie sie sich beispielsweise mit Werbeflächen finanzieren lassen, wenn es wirklich öffentlich sein sollte, so Hacker.

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APA/ERWIN SCHERIAU / ERWIN SCHERIAU
STEIERMARK

Ein großes Public Viewing fällt in Graz heuer aus. In Lieboch (Bezirk Graz-Umgebung) dagegen soll für 300 Leute ein Public Viewing geboten werden: Die Betreiber des dortigen Dieselkinos wollen einen rund zwölf Quadratmeter großen LED-Bildschirm am Parkplatz des Kinos aufbauen. Es sollen alle Spiele der EM gezeigt werden.

NIEDERÖSTERREICH

In Niederösterreich sind nach Angaben aus dem Büro von Sportlandesrat Jochen Danninger (ÖVP) vom Montag zwölf Public Viewings für bis zu 300 Personen und zwei weitere für bis zu 1.000 Personen angemeldet worden. Die größten Events sollen demnach in Brunn am Gebirge (Bezirk Mödling) und Trumau (Bezirk Baden) in Szene gehen.

Als weitere Standorte wurden die Landeshauptstadt St. Pölten, die Bezirksstädte Gänserndorf, Krems und Zwettl sowie Klosterneuburg (Bezirk Tulln), Gföhl (Bezirk Krems), Martinsberg (Bezirk Zwettl), Tribuswinkel (Bezirk Baden), Pellendorf, Schwadorf und Maria Lanzendorf (jeweils Bezirk Bruck a.d. Leitha) und Wilhelmsburg (Bezirk St. Pölten) genannt. Beim Public Viewing in Niederösterreich ließen sich „Sport, Gesellschaft und Kulinarik perfekt miteinander verbinden“, warb Danninger.

SALZBURG

In der Stadt Salzburg wird es heuer kein klassisches Public Viewing geben. Auch andere große Gemeinden im Bundesland verzichten auf nicht-kommerzielle öffentliche Übertragungen. Das habe nur bedingt mit den geltenden Corona-Bestimmungen zu tun, sagte etwa ein Sprecher der Landeshauptstadt zur APA. Vielmehr sehe man die Zeit der großen Public Viewings als vorbei. „Nur Spiele und Erfolge des eigenen Teams führen auch zu gefüllten Fan-Zonen. Außerdem gibt es mehr Konkurrenz durch Wirtshäuser, Bars …read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

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