Warum der SK Rapid mit seinen Spendern einen neuen Sponsor gewinnt

Sport

Allianz ist Hauptsponsor des Frauenteams und bleibt bis 2034. Zum zusätzlichen Geldgeber werden Fans, weil der Verein die neue Spendenbegünstigung nutzt.

An sich ist Sommerpause, doch in Hütteldorf geht es Schlag auf Schlag. Am Freitag hat Rapid bekannt gegeben, dass Wien Energie nach 20 gemeinsamen Jahren weiter als Hauptsponsor aktiv bleibt und den Vertrag bis 2026 verlängert hat.

Am Montag folgte der Auftritt mit Allianz. Der Versicherer bleibt als Premiumsponsor und Namensgeber des Stadions erhalten: Der Vertrag wurde bis 2034 verlängert.

Zusätzlich investiert ist Allianz als Hauptsponsor des neuen Frauenteams und wird auf allen Frauen-Trikots ab der U-10 den prominentesten Platz bekommen.

Frauenfußball rechnet sich bei Rapid 

Als beschlossen wurde, in den Frauenfußball einzusteigen, überzeugte Geschäftsführer Steffen Hofmann skeptische Mitglieder mit der Ankündigung, dass die Zusatzausgaben von den Frauen selbst hereingespielt werden.

Das ist somit noch vor dem ersten Pflichtspiel fix.

SK Rapid/Ruschka/Tristan RUSCHKARaiffeisen startet

Als neuer Premiumsponsor konnte Raiffeisen gewonnen werden. Michael Höllerer, Generaldirektor der RLB NÖ-Wien, hat den Einstieg bereits angekündet.

Offiziell wird das Engagement in den kommenden Tagen.

Bestens läuft auch das Crowdinvesting „Rapid InvesTOR 2.0“: Weil das Maximum von drei Millionen erreicht wäre, wurde auf vier Millionen aufgestockt.

Neue Rapid-Sponsoren vor dem Abschluss 

Außerdem befindet sich Wirtschaftschef Marcus Knipping, der auf jahrzehntelange Erfahrung bei Dortmund zurückgreifen kann, in finalen Gesprächen mit interessierten Unternehmen.

Präsidiumsmitglied Christian Podoschek sagt zum KURIER: „Natürlich hat uns die Derby-Aufregung zwischenzeitlich etwas zurückgeworfen. Aber wir sind zuversichtlich, dass Knipping und sein Team schon bald weitere neue Partnerschaften verkünden können.“

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GEPA pictures/ Walter Luger

Auch der Verein selbst ist auf der Suche nach frischem Kapital fündig geworden. Mit Jahresbeginn ist das sperrig klingende „Gemeinnützigkeitsreformgesetz“ in Kraft getreten.

Deswegen ist es möglich, dass auch Sportvereine den „spendenbegünstigten Status“ bekommen.

Spenden an Rapid werden steuerlich absetzbar 

„Immer wieder wird für den SK Rapid gespendet. Das soll künftig für den Verein und die Spender besonders attraktiv, weil steuerlich absetzbar sein. Wir wollen dafür der Vorreiter in Österreich sein“, erzählt Podoschek. Bei Besserverdienern zahlt der Staat sogar die Hälfte der Spende zurück.

Konkret müssen die Spenden für „begünstigte Zwecke“ verwendet werden – das ist im Fall des SK Rapid Nachwuchs, Akademie und das neue Frauenteam.

Was dafür (nach der juristischen Vorarbeit von Podoschek und seinen Mitstreitern) nötig ist? Die Zustimmung der Mitglieder zu einer Satzungsänderung, um als gemeinnütziger Verein gelten zu können.

Deswegen wird das Mitgliedertreffen am 24. Juni zur außerordentlichen Hauptversammlung erweitert. Alles andere als eine satte Mehrheit wäre sensationell.

Podoschek: „Wir erwarten durch die Änderung jährliche Zusatzeinnahmen durch Spenden in Höhe einer sechsstelligen Summe.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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