Was Arsène Wenger, Gregoritsch und ÖFB-Teamchef Rangnick verbindet

Sport

Der langjährige U-21-Teamchef über seine Beziehung zu Ralf Rangnick, Yusuf Demir und den „unersetzbaren“ Seiwald.

Der Langzeit-Teamchef der U 21 hat eine längere Beziehung zu Ralf Rangnick, als öffentlich bekannt ist. „Ich kenne Ralf seit rund 20 Jahren. Wir waren damals gemeinsam bei Arsenal, um eine Woche lang bei Arsène Wenger zu hospitieren“, sagt Werner Gregoritsch zum KURIER.

Seither schätzt der Steirer den Teamchef aus Deutschland: „Ralf ist ein echter Entwicklungstrainer. Das hat man bei Hoffenheim gesehen und beim Projekt Red Bull ist er dann überhaupt zum Vater einer Fußballphilosophie geworden.“

Gregoritsch benennt den Einfluss des Teamchefs auf Österreichs Fußball: „Pressing, selbst agieren, den Weg mit Jungen durchziehen – das alles war er.“ Der 64-Jährige ergänzt: „Und jetzt wollen wir gemeinsam etwas gestalten. Wir sind die jungen Fohlen als Zweierteam für das A-Team ganz oben.“

Neues Team

Gemeint ist die neue U 21, die am Freitag auf der Hohen Warte gegen Montenegro (20.30/live ORF Sport+) – mit Kapitän Matthias Braunöder – erstmals zusammen spielt. „Das Wichtigste ist, dass die U 21 möglichst viele Spieler auf das A-Team vorbereitet. Nur dann macht es Sinn. Davor kommt, dass wir die besten Talente scouten und ihnen die Chance geben, sich in der U 21 zu beweisen.“

70 Prozent des Nationalteams hatten in den vergangenen zehn Jahren Gregoritsch als ihren Teamchef. Ein Beispiel für die flotte Fahrt nach oben ist Nicolas Seiwald. „Er ist zur U 21 gekommen, war nicht gleich Stammspieler. Dann bald der Beste und nach nur einem Jahr beim A-Team. Dort ist Seiwald jetzt nicht mehr wegzudenken. Ehrlicherweise konnten wir ihn nicht komplett ersetzen“ – einer der Gründe für das Scheitern in der letzten Quali. Die Vorbereitung auf die nächste dauert fast ein Jahr. „Das ist sehr positiv. In der Corona-Zeit hatten wir ja kaum ordentliche Vorbereitungen.“

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ÖFB / Patrick Vranovsky

Yusuf Demir

Sensibler Demir

Gregoritsch freut sich nach den ersten Trainings auf seinen neuen Kader, der zum großen Teil mit Martin Scherb bei der U-19-EM in der Slowakei im Einsatz war. Auch Yusuf Demir: „Er wirkt glücklich und ist mit großer Freude dabei.“ Der noch bei Rapid vorangetriebene körperliche Aufbau hilft: „So aggressiv gegen den Ball war er noch nie. Aber ich weiß auch, dass er – wie jeder Künstler – sehr sensibel ist. Wir haben uns immer gut verstanden.“

Inhaltlich bietet der Kader „viel Quantität und viel Qualität: Starke Technik, großes Tempo, aber auch körperliche Stärke wie bei Verteidiger Querfeld“. Einzig auf den Außenverteidigerpositionen ist die Auswahl dünn – ein anhaltendes ÖFB-Problem.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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