Zukunft des DFB: Deutschland sucht die Superstars

Sport

Schon der Eingangsbereich zur DFB-Zentrale war am Mittwoch und Donnerstag zum erstmals ausgerichteten Leadership-Festival nicht mehr wiederzuerkennen. Draußen lag ein grüner Teppich, drinnen in den umgestalteten Räumlichkeiten an der Otto-Fleck-Schneise prangte das Leitmotiv für dieses Fachforum: „Wir wollen ein Gütesiegel und ein Impulsgeber für die nachhaltige Weiterentwicklung des Fußballs sein.“

Dazu ein Konterfei des grinsenden DFB-Direktors Oliver Bierhoff, der die Bereiche Nationalteam und Akademie leitet. Darunter geht es nicht, wo das Aushängeschild ein historisch schlechtes Jahr hinter sich hat, erstmals in einer WM-Vorrunde gestrauchelt und in der Fifa-Weltrangliste auf Platz 16 abgerutscht ist.

„Wir wollen zurück in die Weltspitze – das ist unser Anspruch in allen Bereichen“, formulierte Bierhoff, der Veranstaltungen wie diese als Pilotprojekte ansieht, um sich aus der Wirtschaft, von Sport- und Start-up-Unternehmen befruchten zu lassen. Denkanstöße für die Spitzenkräfte des deutschen Profifußballs schaden gewiss nicht. Warum sollen Ligavertreter nicht von Adidas-Chef Kasper Rorsted lernen, wenn dieser den Führungsanspruch seines global agierenden Konzerns spiegelt?

Warum kauen Bundesligaklubs englische Talente?

Am Rande der Vorträge tauschte sich die halbe Bundesliga aus. Geschäftsführer wie Jörg Schmadtke (Wolfsburg), Michael Reschke (Stuttgart) oder Frank Baumann (Bremen) hatten zumeist die Leiter ihrer Nachwuchsleistungszentren im Schlepptau, was der richtige Ansatz ist. Der Reformwillen – auch um die internationale Konkurrenzfähigkeit zu bewahren – muss unten ansetzen. Bierhoff: „Wir müssen uns fragen, warum Bundesligisten vermehrt französische oder englische…Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung …read more

Source:: Berliner Zeitung – Sport

      

(Visited 3 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.