Zweiter Levi-Slalom: Shiffrin auf Kurs, Liensberger verbessert

Sport

Die 27-Jährige aus den USA liegt nach dem ersten Lauf an erster Stelle. Die Weltmeisterin aus Vorarlberg ist Achte.

Thomas Trinker war nicht gerade angetan von den Leistungen der österreichischen Slalomfahrerinnen im ersten Bewerb der Saison. Kaum einmal wurde am Samstag die direkte Linie gewählt, das richtige Rennfahren vermisste der ÖSV-Cheftrainer, ein elfter Platz ist für die Mannschaft rund um Torlauf-Weltmeisterin Katharina Liensberger nicht das Maß der Dinge.

Wiedergutmachung war also angesagt im ersten Durchgang des zweiten Slaloms im Norden Finnlands, und am Sonntag schien sogar die Sonne durch den dünnen Hochnebel. Neben der Überraschung von oben gab es auch eine von unten: Die Piste war glatter als tags zuvor und auch ein wenig ruppiger.

Die Weltmeisterin aus Vorarlberg mit Startnummer vier wurde nach einer abermals fehlerhaften Fahrt abseits des Limits gleich einmal an der vierten Stelle notiert, und auch nach Nummer fünf blieb Katharina Liensberger Vierte – die schwedische Samstag-Zweite Anna Swenn-Larsson schied aus.

„Ich hatte Schwünge dabei, wo ich gemerkt habe, da geht was weiter“, sagte Liensberger, „aber auch welche, wo ich gemerkt habe, da geht nicht viel. Wichtig ist, dass ich das Vertrauen habe, auf den Schwüngen aufzubauen, die gut waren.“

Die Beste liegt auf Kurs

Mikaela Shiffrin baute derweil an der nächsten Bestmarke und machte dort weiter, wo sie am Samstag aufgehört hatte: an der Spitze. Und das trotz Timingproblemen zu Beginn, „und übernervös war ich auch wieder, keine Ahnung, warum“.

Bei Halbzeit liegt die 27-jährige Amerikanerin sieben Hundertstelsekunden vor Lena Dürr aus Bayern und eine Zehntel vor der Slowakin Petra Vlhova, Katharina Liensberger hat bereits 81 Hundertstel Rückstand. Immerhin: Das ist nicht ganz die Hälfte des Rückstandes vom Samstag, und, immerhin, bedeutet das Platz acht und nicht Platz 16.

  Die kickenden Töchter

Auch die übrigen Österreicherinnen fanden nicht den Weg ans Limit. Katharina Truppe leistete sich bereits im flachen Startabschnitt einen Fehler, fand im Steilhang keinen Grip und kam mit 1,42 Sekunden Verspätung ins Ziel. Ähnlich war es bei Katharina Huber – die Mostviertlerin kassierte gar 1,89 Sekunden, Franziska Gritsch verpasste mit 2,68 Sekunden Rückstand den zweiten Lauf. Chiara Mair verlor am drittletzten Tor den Außenski, stürzte und schied aus; Marie-Therese Sporer kam überhaupt nur zwölf Tore weit.

Als Pechvogel des Wochenendes präsentierte sich freilich eine 28-jährige Schottin: Charlie Guest lag am Sonntag bei der letzten Zwischenzeit sensationell eine Hundertstelsekunde vor Mikaela Shiffrin, schied dann aber aus. Bereits am Samstag war sie statt in den Top Ten unter „did not finish“ notiert.

Der zweite Durchgang beginnt um 13.15 Uhr (live ORF1).

…read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.