Architektur-Highlight: Dieser Konzertsaal hofft auf Preis

Wirtschaft

Der neu errichtete Konzertsaal Hermannswörth (Bild oben) stellt ein bemerkenswertes Beispiel für die Synthese von Architektur und Akustik dar. Unter der Federführung von Architekt Johannes Kraus entstand 2025 ein Raum, der weit über funktionale Anforderungen hinausreicht. 
Zentrales Element ist eine Decke aus über 90 speziell entwickelten, diagonal geknickten Deckensegeln, die um eine horizontale Achse drehbar sind. Ergänzt wird dieses System durch eine umfassende Ausstattung der Wand- und Brüstungsflächen mit absorptiven und diffusen Elementen unterschiedlicher Bauart. Kritische Reflexionen, insbesondere durch Glasflächen, werden mittels vertikal verschieb- und drehbarer Holzlamellen abgeschirmt.

Intensive Zusammenarbeit 

Das Projekt ist eines von insgesamt 23 für den ZV-Bauherr:innenpreis 2026 nominierten Projekten. Der Preis der Zentralvereinigung der Architekten würdigt herausragende Bauten, Freiraumgestaltungen sowie städtebauliche Lösungen, bei denen die Auftraggeber in intensiver Zusammenarbeit mit den Architekten außergewöhnliche Lösungen ermöglicht und geschaffen haben. 

Nominiert wurden zum Beispiel auch die Villa Beer in Wien-Hietzing, der Bildungscampus Güssing, „Die Bäckerei“ Kulturbackstube in Innsbruck und das Bio-Weingut Gruber Röschitz in Niederösterreich. Die Preisverleihung findet am 23. Oktober in der Helmut List Halle in Graz statt.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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