Ausstattung: Darauf wollen wir im Auto nicht verzichten

Wirtschaft

Autofahrer und -käufer haben eine recht klare Vorstellung davon, was ihr Vehikel denn an Ausstattung mitbringen soll.

Abstreiflineal – so wurde der erste Vorgänger des Scheibenwischers genannt. Erfunden wurde der horizontal liegende und auf und ab geschobene Wischer von Heinrich von Preußen im Jahr 1905. Den Scheibenwischer, wie wir ihn heute kennen, erfand die Amerikanerin Mary Anderson. 1903 hat sie ein Patent dafür anmeldet, 1920 lief dieses ab, die Automobilindustrie übernahm das Design und seitdem gehört es zur Grundausstattung von Autos. Viel verdient hat die Frau damit nicht.

Seit 1922 unterhält uns ein Autoradio bei langen und kurzen Fahrten und im Stau. 1941 wurde der erste elektrische Fensterheber verbaut, 1981 das erste Navigationssystem.

Mittlerweile können die Ausstattungswünsche der Autos ganze Bände füllen – welche davon am gefragtesten sind, das hat AutoScout24 unter 500 Autobesitzern in einer Umfrage erfragt. Komfort und Sicherheit stehen jedenfalls ganz oben.

Heiß, kalt

Die Klimaanlage führt die Wunschliste mit beeindruckenden 90 Prozent an. Angesichts steigender Temperaturen und immer heißerer Sommer verwundert dies wenig. 

Im Winter hingegen ist die Sitzheizung für 72 Prozent der Befragten unverzichtbar, damit Fahrten auch bei eisigen Temperaturen angenehm bleiben. 

Die Standheizung ist besonders in kalten Wintern eine geschätzte Funktion und wird von 42 Prozent der Befragten bevorzugt.

Bloß nicht ankommen

Einparksensoren stehen mit 77 Prozent ebenfalls hoch im Kurs, da sie dabei helfen, die Stoßstangen vor ungewollten Berührungen zu bewahren. Der Einparkassistent nimmt für 42 Prozent der Befragten die Sorge beim Einparken. 

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Der Toter-Winkel-Warner ist für 72 Prozent der Befragten ein weiteres Muss, da er hilft, gefährliche Situationen im Straßenverkehr zu vermeiden. Unsichtbare Fahrzeuge im toten Winkel können leicht übersehen werden und führen häufig zu Unfällen.

Die Rückfahrkamera wird von 72 Prozent der Teilnehmer stark nachgefragt.

Auf Spur bleiben

Ein eingebautes Navigationssystem ist für 41 Prozent der Autofahrer mittlerweile unverzichtbar, 29 Prozent wünschen es sich künftig. 

Der adaptive Tempomat mit Abstandskontrolle sorgt bei 57 Prozent der Befragten dafür, dass der Abstand zum Vordermann stets eingehalten wird. Dies wird besonders auf langen Autobahnfahrten als Vorteil gesehen.

Automatisch gesteuertes Fernlicht ist für 51 Prozent der Befragten ideal für nächtliche Fahrten. 

Bedienung wie am Smartphone

Ein Touchscreen zur Bedienung moderner Fahrzeuge ist für 53 Prozent der Umfrageteilnehmer fast schon Standard. 

Geschätzt werden intuitive Steuerung verschiedener Fahrzeugfunktionen und benutzerfreundliche Bedienoberfläche.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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