Die Favoriten für die ÖBAG-Spitze

Wirtschaft

Im September soll der neue ÖBAG-Chef feststehen, einer der Top-Favoriten ist Siemens-Chef Wolfgang Hesoun.

Der Nachfolger des abgetretenen ÖBAG-Chefs Thomas Schmid soll vom Aufsichtsrat im Herbst entschieden werden und seinen Job mit Anfang Jänner antreten. So er rechtzeitig aus seinem bestehenden Vertrag heraus kommt. Dem Aufsichtsrat, der selbst unter Beschuss der Opposition steht, ist klar, dass diesmal nicht der kleinste Fehler passieren darf.

An der Gerüchtebörse  kursieren bereits einige Namen, der KURIER berichtete.

Zu den Favoriten zählt ganz klar Wolfgang Hesoun, Österreich-Chef von Siemens. Der Top-Manager hat bereits jetzt viel mit der ÖBAG zu tun, er ist im Aufsichtsrat der BIG (Bundesimmobilien) und Vorsitzender des Casinos-Konzerns. Hesoun wird zwar der SPÖ zugerechnet, ist aber bürgerlich und bestens vernetzt. Er kann mit Bundeskanzler Sebastian Kurz gut, ebenso mit der Gewerkschaft. Und er hat Erfahrung im Umgang  mit der österreichischen Politik und war zwei Funktionsperioden lang Präsident der Wiener Industriellenvereinigung.

Hesoun würde von den Chefs der Beteiligungsunternehmen als Partner auf Augenhöhe akzeptiert, seine besonnene, verbindende  Art wird allseits sehr geschätzt. Er hat bereits jetzt viel mit der ÖBAG zu tun, Hesoun ist im Aufsichtsrat der Bundesimmobilien und Vorsitzender der Casinos.

Sein Vertrag bei Siemens läuft noch auf zwei Jahre mit einer Verlängerungsoption ebenfalls um zwei Jahre. Er dürfte zwar bei Siemens mehr verdienen, aber vielleicht reizt ihn die Herausforderung. Der ÖBAG-CEO ist derzeit inklusive Boni mit maximal 600.000 Euro dotiert.

„Bei mir hat das Thema noch nicht aufgeschlagen. Aber es ist nichts Ehrenrühriges, in diesem Zusammenhang genannt zu werden“, sagte Hesoun dazu gegenüber dem KURIER.

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Außerdem genannt werden BIG-Chef Hans-Peter Weiss, EVN-Boss Stefan Szyskowitz, Ex-Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber und der aktuelle Verbund-Chef Michael Strugl.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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