Festival zeigt: So spannend kann Architektur sein

Wirtschaft

Am 7. und 8. Juni laden Österreichs Architekturhäuser dazu ein, die Vielfalt des architektonischen Schaffens zu entdecken.

Das Bauwesen zählt zu den größten Verursachern von Emissionen, hätte aber alle Lösungen selbst in der Hand. Darüber waren sich die Teilnehmer der Auftaktveranstaltung zu den 12. Architekturtagen einig. Das von zehn österreichischen Architekturhäusern programmierte Festival befasst sich am 7. und 8. Juni mit Planen und Bauen für eine Gesellschaft im Umbruch und fragt: „Geht’s noch?“

Experten diskutierten

„Leerstand, leichtfertiger Abriss und Neubau geht sicher nicht mehr“, befand etwa Architektin Lena Kohlmayr, Teil des Architekturkollektiv AKT. Es brauche neue Formen des Zusammenarbeitens, denn „universelle Lösungen sind oft nicht im Sinne der Nachhaltigkeit“. Die Architektin Heidi Pretterhofer, die eine Professur für Baukultur an der Kunstuniversität Linz bekleidet, rief zum Handeln auf: „Nichts zu tun ist keine Option“, sagte sie bei einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Bauwende in der Klimakrise“. Man müsse an den Rahmenbedingungen arbeiten.

Dies forderte auch Architekt Thomas Romm, der Initiator von BauKarussell, einer Genossenschaft für Social Urban Mining. Er erinnerte, dass das Problem seit Langem klar sei, dennoch die Bodenversiegelung weitergehe, Aushubvolumen und Leerstand wachse. Die Politik müsse endlich klare Rahmenbedingungen wie ein Klimagesetz beschließen und Kreislaufwirtschaft forcieren.

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Vermittlung und Dialog stehen im Mittelpunkt des kommenden Festivals. Gebäudetouren, Ausstellungen, Workshops, Fahrradtouren, Stadtspaziergänge, Bauvisiten und vieles mehr laden in ganz Österreich zu einem besonderen Architekturerlebnis ein.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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