Gärtner-Tipp: Was der Apfelbaum für eine gute Ernte braucht

Wirtschaft
Wolfgang Praskac

Ein Apfelbaum steht in vielen Gärten. Wie man den Boden für ein gutes Wachstum am besten aufbereitet, erklärt Gartenexperte Wolfgang Praskac.

Im Juli haben die Apfelbäume ihre Früchte bereits voll ausgebildet. Leider nicht bei KURIER-Leser Paolo Gagliardi: „Mein Apfelbaum hat sich die ersten fünf Jahre prächtig entwickelt, leider aber mittlerweile das Wachstum eingestellt, obwohl er bewässert und gedüngt wird. Die Rinde ist ziemlich schwarz, wobei er beim Anschnitt nicht verdorrt ist. Der Standort ist recht sonnig und was die Erde betrifft, so gedeihen andere Obstbäume recht ordentlich.“

Praskac

Wolfgang Praskac

Atmen lassen

Wolfgang Praskac hat leider keine guten Nachrichten: „Nachdem der Apfelbaum nun komplett laublos dasteht, besteht leider keine Chance mehr auf ein Weiterwachsen bzw. Leben. Obwohl der Wuchs und die Erziehung der Krone auf gutes Gedeihen (bis vor Kurzem) hinweisen, ist es ein Rätsel, warum dieser Apfelbaum abgestorben ist. Man kann nur Vermutungen anstellen: Wühlmausfraß an den Wurzeln, anstehender dichter, lehmiger Boden oder Staunässe vielleicht. Ich rate daher, den Boden um den Stamm noch einige Jahre nach der Pflanzung offen zu halten. Auch Wurzeln müssen atmen können, und der Feuchtigkeitsaustausch funktioniert besser. 

Der Gartenexperte hat noch einen weiteren Tipp: „Bei der Pflanzung selbst ist unbedingt zu empfehlen, den Boden tiefgründig und breit genug aufzulockern bzw. mit reichlich humoser Pflanzerde aufzubessern – mindestens das Anderthalbfache des Ballendurchmessers. Speziell bei schweren, lehmigen Böden ist dies eine Maßnahme, die sich sicherlich bezahlt macht. Im Nachhinein Verbesserungen vorzunehmen, ist nicht mehr oder nur sehr umständlich möglich.“

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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