Mobilfunker Drei sagt Diskont-Anbietern den Kampf an

Wirtschaft

Die neue Angebot richtet sich „an alle preisbewussten Konsument:innen, die ihren Smartphone-Tarif selbst online verwalten möchten“.

Seit 2005 gibt es Diskont-Anbieter wie Hot am österreichischen Mobilfunkmarkt. Nun sagt ihnen der Anbieter Drei den Kampf an. „Zwanzig Jahre nach ihrem Start kommen die Diskonter in die Jahre. Es ist Zeit, sie in die Pension zu schicken. Wir haben nun unsere Prozesse digitalisiert und bieten das erste volldigitale Online-Mobilfunkangebot. Es ermöglicht sofortige Verfügbarkeit aller Leistungen, günstigere Preise und ein unschlagbares Angebot zum Start. Die Karten am Mobilfunkmarkt werden damit neu gemischt“, sagt Günter Lischka, Manager der Hutchison Drei Austria GmbH. 

In Österreich hat Drei am Donnerstag unter der Marke up³ „das erste reine Online-Mobilfunkangebot für den Massenmarkt gestartet und damit neben Vertrags- und Wertkartentarifen eine komplett neue Mobilfunkkategorie mit voller Kostenkontrolle geschaffen“. 

„Hinter up³ steht ein Mobilfunk-Abo-Dienst via App von Drei, den das Unternehmen vor zwei Jahren in Betrieb genommen hat. Drei hat diesen Dienst jetzt vollautomatisiert und erweitert und greift mit dem neuen up³-Tarif „Smart“ in der Startphase ab 4,90 Euro pro Monat gezielt den Diskontmarkt an“, heißt es weiter. „Bisher war up³ nur für neue eSIM-fähige Handys verfügbar. Künftig kann man das Mobilfunkangebot auch für Smartphones mit klassischer SIM-Karte nutzen.2 

Die neue Kategorie richtet sich laut Drei „an alle preisbewussten Konsument:innen, die ihren Smartphone-Tarif selbst online verwalten möchten und keine zusätzlichen Services benötigen. Laut Marktanalysen von Drei sind das in Österreich rund zwei Millionen Mobilfunkkund:innen, aber auch kleine Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten.“ 

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„Diskont-Anbieter gibt es am österreichischen Mobilfunkmarkt seit 2005. „Der Wertkarten-Verkauf an der Supermarktkassa, umständliche Registrierung, Wertkarte aufladen am Bankomaten – für viele Kund:innen ist all das nicht mehr zeitgemäß und unnötig“ sagt Drei-Managerin Sabine Hiemetzberger. „Deshalb haben wir diese Dinge bei up³ voll digitalisiert und damit die Kosten nochmals deutlich reduziert. Entstanden ist daraus weder ein klassisches Vertrags- noch ein Wertkarten-Angebot, sondern die neue Kategorie des Online-Mobilfunkangebots. Mit up³ läuten wir einen Paradigmenwechsel im Mobilfunk ein – ein neues, voll digitales Konzept ohne Bindung, Aufladen und mit einfacher Pausier-Möglichkeit für alle.“ 

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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