Zwei Millionenpleiten rund um Elektro-Katamarane

Wirtschaft

Die Schuldnerinnen basteln an einer Auffanglösung, Gesamtschulden betragen 80,3 Millionen Euro.

Ende Jänner 2024 ist die ASAP Trading GmbH mit Sitz in Klagenfurt in die Insiolvenz geschlittert. Das Unternehmen handelt mit Jachten mit Solarantrieb. Jetzt sind auch über die Tochtergesellschaften ASAP 62 EUR GmbH (vormals Silent Yachts 62 EUR GmbH) und ASAPProduction GmbH (Vormals Silent Yachts Production GmbH) Insolvenzverfahren am Landesgericht Klagenfurt eröffnet wurden. Es handelt sich hierbei um Konkursverfahren.

Von der Insolvenz sind insgesamt sechs Gläubiger und keine Mitarbeiter betroffen.

Die Verbindlichkeiten betragen laut AKV und KSV1870 zusammen rund 80,3 Millionen Euro, davon entfallen rund EUR 28,7 Millionen Euro auf die Insolvenz ASAP 62 GmbH und rund 51,6 Millionen Euro auf ASAP Production GmbH.

„Die Schuldnerin hat die Absicht im Rahmen einer Auffanglösung mit einer neu gegründeten Gesellschaft – in Abstimmung mit dem bestellten Masseverwalter – die bereits erteilten Aufträge abzuarbeiten und in dieser fortzuführen“, so der AKV

Der Hintergrund

Die ASAP Trading wurde Laut Creditreform 2017 gegründet. Die Firma ist eine Holdinggesellschaft mit sieben  100 %-Tochtergesellschaften und einer Niederlassung in Spanien. Die Gesellschaft mit ihren Tochtergesellschaften produziert und vertreibt Elektrokatamarane.  „Die Insolvenz liegt im Wesentlichen darin begründet, dass Ende Herbst 2023 ein holländisch/türkischer Vertragspartner die Produktion der bestellten Boote unberechtigt eingestellt hat. Durch den Ausfall des Hauptzulieferers war eine rechnerische Überschuldung von rund EUR 40 Mio. eingetreten“, so Creditreform.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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