
Bei einer Explosion in einer Moschee der alawitischen Minderheit in der syrischen Stadt Homs sind fünf Menschen getötet und 21 weitere verletzt worden. Ein Sprengsatz sei in der Imam-Ali-bin-Abi-Talib-Moschee während des gut besuchten Freitagsgebets detoniert, so die Nachrichtenagentur SANA. Vorerst bekannte sich niemand zu dem Anschlag. Seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Bashar al-Assad, einem Alawiten, 2024 wird Syrien von konfessioneller Gewalt erschüttert.
Die Sicherheitskräfte hätten das Gebiet abgeriegelt, berichtete die Staatsagentur SANA unter Berufung auf das Gesundheitsministerium und die Stadtverwaltung von Homs.
Die Regierung wird von Mitgliedern der sunnitischen Mehrheit geführt. Anfang des Monats wurden in Zentralsyrien zwei US-Soldaten und ein ziviler Dolmetscher bei einem Angriff getötet. Die Behörden machten ein mutmaßliches Mitglied der sunnitischen Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) dafür verantwortlich.
Source:: Kurier.at – Politik



