Tournee-Auftakt: Starke Österreicher, aber Prevc flog in einer anderen Liga

Sport

Gäbe es bei der Vierschanzentournee auch eine Teamwertung,  die Österreicher hätten in Oberstdorf einen fulminanten Triumph gefeiert.  Denn die ÖSV-Adler präsentierten sich beim Auftaktspringen im Allgäu ähnlich stark wie bei der Tournee 2024/’25, als es erst in Oberstdorf, und später auch im Tournee-Endklassement, einen rot-weiß-roten Dreifachsieg zu bejubeln gab.

Mit einem klitzekleinen   Unterschied freilich: Heuer gibt es einen Skispringer, der selbst die ÖSV-Höhenflieger noch überflügelt: Der Slowene Domen Prevc wurde beim Tourneeauftakt seiner Favoritenrolle gerecht und distanzierte den Rest der Adlerwelt gleich um Welten.  

Die Österreicher überzeugten aber: Zunächst qualifizierten sich alle sieben ÖSV-Adler  (bei den Deutschen waren nur zwei in der Entscheidung dabei) für den zweiten Durchgang. Und auch dort gab es Höhenflüge. Daniel Tschofenig zeigte einen Aufwärtstrend mit Platz zwei, den er sich mit dem Slowenen Timi Zajc teilte, Jan Hörl wurde Fünfter, Stephan Embacher mit seinem besten Ergebnis Achter unmittelbar vor Jonas Schuster und Stefan Kraft. Weiters: 13. Maximilian Ortner, 17. Manuel Fettner.  

Domen Prevc flog aber in anderen Dimensionen. Der 26-jährige Slowene, der am Anfang des Jahres auf der Flugschanze in Oberstdorf triumphiert hatte, flog als einziger zweimal über 140 Meter und siegte mit 17,5 Punkten Vorsprung. 

2015/2016 hatte Bruder Peter Prevc die Tournee gewonnen und damals die Siegesserie der Österreicher (seit 2008) gebrochen. 

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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