Die Tennis-Hitparade 2026: Wer stürmt in die Charts?

Sport
lilli tagger beim tennisspielen

Nächste Woche startet in der Tenniswelt wieder das Konzert mit der Schlägerparade. Die Künstler mit der gelben Filzkugel werden erneut den Ton angeben.

Wie sieht die Hitparade für 2026 aus? Welche Austro-Stars könnten mit ihren Beiträgen die Tennis-Charts stürmen?

Big in Japan 

Am 6. und 7. Februar versucht das „KURIER Austria Davis Cup Team“ in Tokio den Einzug in die 2. Qualifikationsrunde der Weltgruppe zu schaffen. Gelingen zwei Siege – der zweite wäre im September (wohl in einem Heimspiel gegen Belgien) zu meistern –, qualifizieren sich die im Team meist gut gelaunten Burschen um Kapitän Jürgen Melzer wie schon heuer für das Final 8 in Bologna. 

Prognose: Das gelingt auch 2026 wieder.

I am from Austria 

Auch 2026 könnte bei drei großen Turnieren in Österreich wieder Fendrichs inoffizielle Bundeshymne gespielt werden. Beim Frauen-Klassiker in Linz wird heuer erstmals auf Sand und im April gespielt, in Kitzbühel testen ab 18. Juli die Männer die Schlagfertigkeit auf hohem Niveau (fast 800 Meter Seehöhe), in Wien kommen im Oktober erneut zahlreiche Weltstars.

Mit 17 hat man noch Träume 

Lilli Tagger nährt Österreichs Hoffnungen auf große Titel. Zumindest ist der Anfang vielversprechend. Nach ihrem Junioren-Titel bei den French Open zog sie auch bei den Profis in China in ihr erstes Endspiel ein. 2025 verbesserte sie sich um 620 Ranglistenplätze bis Rang 153. 

Fazit: Die großen Triumphe werden keine Träume bleiben.

APA/AFP/- / –

Lilli Tagger hat einige Meilensteine hinter – und einige vor sich

Baby One More Time 

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Der dreifache Grand-Slam-Champ Stan Wawrinka, immerhin junge 40, grast 2026 noch einmal die großen Bühnen des Tennissports ab. Der Schweizer war übrigens einer von vier Spielern, die alle drei Großen, Novak Djokovic, Rafael Nadal und Roger Federer bei Grand-Slam-Turnieren geschlagen haben. Die anderen hießen Andy Murray, Jo-Wilfried Tsonga und Tomas Berdych. 

Dominic Thiem hätte dabei sein können, bekam aber die Chance dazu nicht – kein Spiel bei einem Major gegen Federer.

Bridge over Troubled Water 

Stefanos Tsitsipas war der Verlierer im Jahr 2025. Der Grieche, einst Nummer drei und zweifacher Grand-Slam-Finalist, flog sogar aus den Top 30. Aber mit seinen erst 27 Jahren ist es nicht zu spät, 2026 wird es wieder eine „Tsitsimania“ geben.

Stayin’ Alive 

Novak Djokovic, mit 38 Jahren nicht gerade das aufstrebende Talent, denkt nicht ans Aufhören und will es zumindest 2026 noch einmal wissen. Experten trauen dem serbischen Star, der neben dem Grand-Slam-Rekord (24) noch gefühlte 20.000 andere Bestmarken hält, durchaus schöne Siege zu. Aber für die Titel geht ihm bei den Majors, wo man sieben Runden gewinnen muss, langsam die Luft aus.

EPA / GEORGE VITSARAS

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Sympathy For The Devil 

Ende des Jahres 2024 drohte der durch seine Mätzchen bekannte und bei Gegnern fast gefürchtete Alexander Bublik aus den Top 100 zu fliegen. Ka Sache: im abgelaufenen Jahr hat das einstige Enfant terrible aus Kasachstan besser gespielt, sich auch viele Sympathien erworben (vor allem bei seinem Titel in Kitzbühel) und wird Anfang 2026 in die Top 10 einziehen. Tendenz steigend.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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