
„Wir haben die Gegner für die Testspiele sehr bedacht ausgesucht und uns mit Iker Romero intensiv ausgetauscht“, erzählt ÖHB-Sportdirektor Patrick Fölser.
Auf Tschechien folgt im Rahmen eines Turnieres in Paris Frankreich und dann Island oder Slowenien. „Wir müssen gegen die absolute Spitze testen, um uns auf so eine starke Gruppe vorzubereiten.“ Bei der EM warten ab dem 15. Jänner die Kracher Deutschland, Spanien und Serbien.
Österreich möchte mit dem neuen Teamchef einmal mehr überraschen, mit den Besten mithalten und eine Euphorie entfachen. „Die Topnationen haben eine deutlich größere Auswahl an Spielern, sind auf allen Positionen doppelt besetzt“, so Fölser über den Unterschied an Qualität, den Österreich mit der Stärke des Kollektivs immer wieder auszugleichen weiß.
„Unsere jungen Spieler wollen alle ins Ausland, um sich zu verbessern. Es braucht immer eine gute Mischung. Fünf, sechs Spieler, die den Kern ausmachen, und junge, neue Spieler, die wissen, was gefordert ist.“
Die Verpflichtung von Iker Romero ist ohnehin ein Langzeitprojekt mit dem ersten Zwischenstopp bei der EM. Ab Sommer wird der Spanier ausschließlich als Teamchef arbeiten, dann sollen die nächsten Schritte folgen. Romero führt das Werk von Ales Pajovic fort, mit dem die Mannschaft über die Jahre gut eingespielt war. „Auch jetzt herrscht eine lockere Stimmung und ernsthaftes Arbeiten“, erkennt Fölser.
In Europa befinde man sich zwischen Rang acht und zehn. „Da wird die Luft schon dünn, daher müssen wir noch stabiler werden.“ Gelingt das, wird auch die Euphorie rund um die Handballer nachhaltiger.
Source:: Kurier.at – Sport



