„Wäre erstes Transferfenster, in dem in Salzburg nichts passiert“

Sport
Marcus Mann

„Die zweite Halbzeit war einfach schlecht, da heben wir es uns kaputt gemacht“, analysierte Salzburg-Trainer Thomas Letsch enttäuscht. Eine gute Hälfte war im Test-Hit gegen den FC Bayern zu wenig, am Ende hieß es 0:5. „Nicht das Ergebnis, das wir uns vorgestellt haben.“

Den Kopf in den Schnee stecken müsse man jetzt freilich nicht, hat man doch im noch jungen Jahr 2026 gerade einmal drei Trainingstage und ein Testspiel in den Beinen. Gerade aus der ersten Halbzeit könne man viel Positives ziehen. „Da hat man gesehen, dass wir da sind. Wenn wir unsere Leistung bringen, können wir mithalten.“

Damit es bis zum ersten Pflichtspiel gegen den FC Basel in der Europa League am 22. Jänner noch besser wird, daran soll ab Donnerstag auch im Trainingslager in der Türkei gearbeitet werden. Schwerpunkte gebe es laut Letsch viele. „Wir schaffen es immer wieder, Bälle hoch zu gewinnen – aber dann verpuffen die Dinge. Da müssen wir zielstrebiger werden. Wir wollen auch unser geschlossenes gemeinschaftliches Verteidigen optimieren. Und Standards stehen natürlich auch auf dem Programm.“ Getestet wird in Belek gegen Rakow und Roter Stern Belgrad.

Red Bull

Marcus Mann mit Stefan Reiter

Neuer Mann

Für einige Salzburger geht es unter der türkischen Sonne auch darum, Werbung in eigener Sache zu machen. Der neue Sportvorstand Marcus Mann hat klargestellt, dass der aktuelle Kader mit 26 Feldspielern zu groß sei. Sieht das der Trainer genauso? „Ich werde meinem neuen Chef jetzt nicht gleich widersprechen“, sagte Letsch, der sich mit Mann bereits über dieses Thema unterhalten hat. „Es geht darum, von der Größe her und auch qualitativ einen vernünftigen Kader zu haben.“ Der Deutsche freut sich auf die Zusammenarbeit mit seinem Landsmann Mann: „Im Trainingslager können wir uns sicher noch intensiver austauschen.“

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Druck verspüre er durch seinen neuen Vorgesetzten keinen zusätzlichen. „Wir sind Tabellenführer und wir sind im Cup-Viertelfinale. Klar ist aber auch, dass wir besser werden wollen.“ Er selbst sieht dem Wintertransferfenster gelassen entgegen. „Jedes Transferfenster bietet Möglichkeiten in alle Richtungen.“ Abgänge sind wahrscheinlich, Zugänge nicht ausgeschlossen. „Es wäre das erste Transferfenster in den letzten 15 Jahren, in dem in Salzburg nichts passiert.“ Und weiter: „Vom Charakter und von der Zusammensetzung passt sehr viel bei uns. Es geht darum, wie wir optimieren können.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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