
Nachdem die ICE Hockey League erstmals öffentlich zum Projekt von Freiluftspielen im Auslauf der Skisprungschanze in Bischofshofen im Jänner 2027 Stellung genommen hat, geht es am Freitag um etwas wohl noch Wichtigeres: Es kommt zum ersten Meeting der Liga-Spitze mit Vertretern des Österreichischen Eishockey-Verbandes, in dem es um die weitere Zusammenarbeit nach dem 2027 auslaufenden Kooperationsvertrag geht. In den Gesprächen werden inhaltlich Welten aufeinanderprallen.
Der Verband schaffte es beim jetzt gültigen Vertrag, dass jeder Klub zwölf für das Nationalteam berechtigte Spieler auf den Spielbericht schreiben muss. Somit können maximal zehn Legionäre eingesetzt werden. Das gilt auch für die internationalen Teilnehmer der Liga.
Schwerwiegende Folgen
Das hatte zur Folge, dass die Gehälter von durchschnittlichen nationalen Spielern wieder stark gestiegen sind. Zumindest vier österreichische Klubs sehen sich außerstande, mit dem jetzt gültigen Regelwerk in Zukunft konkurrenzfähige Mannschaften zusammenzustellen.
Erschwerend kommt hinzu, dass in den nächsten fünf Jahren wohl 30 österreichische Liga-Spieler ihre Karriere beenden werden – fast alle spielten und spielen auch im Nationalteam. Aus dem Nachwuchs sind nicht 30 Spieler auf diesem Niveau zu erwarten.
Die Zeit drängt jedenfalls. Die Klubs müssen schon jetzt ihr Personal über 2027 hinaus planen.
Source:: Kurier.at – Sport



