Erste Zigaretten kosten in Österreich bald mehr als 7 Euro pro Packung

Wirtschaft

Das neue Jahr bringt auch eine Erhöhung der Tabaksteuer. Mit 1. Februar steigt der Fixkostenanteil von derzeit 83,50 Euro je 1.000 Stück auf 85,50 Euro, der variable Teil der Tabaksteuer bleibt mit 32 Prozent des Kleinverkaufspreises gleich. 

Das soll dem Fiskus Mehreinnahmen in der Höhe von rund 100 Millionen Euro, auf 2,3 Milliarden Euro im Jahr 2026 bringen.

Viele Hersteller nutzen die abermalige Erhöhung – bereits 2025 stiegen die Preise für die Glimmstängel – nun auch für neue Preiserhöhungen. 

Wie die Kronen Zeitung berichtet, werden die Preise für die Sorte „Camel“ um 30 Cent von 6,50 Euro auf 6,80 Euro pro Packung erhöht. „Winston“ bleibt vorerst gleich im Preis, ebenso „Benson & Hedges“. „Meine Sorte“ wird um 30 Cent teurer und kostet künftig 7,30 Euro.

Rote „Marlboro“ sollen erstmals sieben Euro kosten. Sie werden damit „nur“ um zehn Cent teurer, ebenso die Tabakerhitzer-Sticks „Heets“. 

„Chesterfield“ steigt um 20 Cent pro Packung. Auch die Marke „Philip Morris“ wird ab Anfang Februar um 20 Cent teurer, „L&M“ bleibt gleich, stieg aber im Vorjahr um 50 Cent.

Teure Sucht

Im internationalen Vergleich sind die Zigarettenpreise in Österreich damit aber nach wie vor gering. In Großbritannien müssen im Schnitt rund 16,40 Euro für 20 Zigaretten hingeblättert werden, in Deutschland 9 Euro. Überhaupt unleistbar ist Rauchen in Australien. 

In dem Land mit einer der strengsten Nichtrauchergesetzgebung werden für eine Packung rund 30 Euro und mehr fällig. Dafür muss man sich dann ein stilles öffentliches Plätzchen suchen. Auch zahlreiche belebte Einkaufsstraßen sind ausgewiesene Nichtraucherzonen. Clubs und Bars sowieso.  

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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