Neben Fleisch: Auch auf Alkohol wird im Jänner gerne verzichtet

Wirtschaft

Neben dem „Veganuary“ erfreut sich auch der „Dry January“ (der „Trockene Jänner“), bei dem einen Monat lang bewusst auf Alkohol verzichtet wird, wachsender Beliebtheit. Das zeigt sich auch in der steigenden Nachfrage nach alkoholfreien Getränken. Eine solche beobachtet man etwa bei der Privatbrauerei Zwettl. „Wir bemerken positive jahreszeitliche Effekte auf den Absatz bei alkoholfreien Bieren im Jänner“, teilt das Unternehmen mit.

Alkoholfrei-Segment wächst ganzjährig

Auch im restlichen Jahr wächst das Segment stark: Zwettler braute 2025 etwa um 45 Prozent mehr alkoholfreies Bier als noch 2024. Diese Entwicklung wird etwa auch durch die Entwicklung neuer alkoholfreie Biere vorangetrieben. „Der Griff zum alkoholfreien Bier ist keine Notlösung mehr, sondern Ausdruck eines neuen Selbstverständnisses“, sagt Zwettler-Chef Karl Schwarz zum KURIER.

Auch für die Wiener Brauerei Ottakringer ist alkoholfreies Bier ein „stabiler und relevanter Bestandteil“ des Angebots. Und das nicht nur in den ersten Wochen des Jahres: „Wir glauben fest an die steigende Bedeutung alkoholfreien Biers – und zwar das ganze Jahr über, nicht nur im Dry January“, sagt Geschäftsführer Markus Raunig.

8,4 Prozent mehr alkoholfreies Bier produziert

Insgesamt wurden laut Brauereiverband 2024 österreichweit rund 31 Millionen Liter alkoholfreies Bier für den Heimmarkt produziert – ein Plus zum Vorjahr von 8,4 Prozent. Für 2025 liegen noch keine konkreten Zahlen vor, es ist aber ein weiteres Wachstum zu erwarten.

Alkoholfreier Wein wird ebenfalls beliebter

Auch die Nachfrage nach alkoholfreiem Wein wächst – und das ganz besonders stark im Jänner. Dieser findet sich heute in fast jedem gut sortierten Supermarkt und wird auch immer häufiger gekauft. Das bestätigt die Weinhandelskette Wein & Co: Zwar bleibe der entalkoholisierte Wein ein Nischenprodukt, der Anteil am Umsatz steige aber jedes Jahr deutlich.

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Insgesamt liegt der Marktanteil der alkoholfreien Weine in Österreich zwischen zwei und vier Prozent – Tendenz steigend. Preislich ist die alkoholfreie Variante des Getränks meist teurer als konventioneller Wein. Und das nicht nur wegen des geschickten Marketings, sondern auch aufgrund des aufwendigen technologischen Verfahrens, das der Rebensaft durchläuft.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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