5 Serien für die „Stranger Things“-Leere

Kultur

Wenn man auf etwas hinfiebert und dann ist es vorbei, kann es passieren, dass man eine gewisse Leere empfindet. Dieses Loch empfinden derzeit wohl einige nach dem großen Finale der Netflix-Serie „Stranger Things“. Aber man muss nicht Trübsal blasen, man kann auch einfach andere Serien anschauen, die ein bisschen den Geist von „Stranger Things“ weitertragen.

Da gäbe es zum Beispiel eine Produktion auf Prime Video, die vor vier Jahren sogar als das neue „Stranger Things“ beworben wurde. In „Paper Girls“, einer Comic-Verfilmung, geht es zurück ins Jahr 1988. Vier Mädchen, die auf ihren Rädern Zeitungen austragen, geschieht in der Halloweennacht Sonderbares: Eine lila Wolke taucht auf und sie landen plötzlich im Jahr 2019. Das Manko der Serie: Sie wurde nach der ersten Staffel eingestellt. 

Das Schicksal teilt die Netflix-Serie „Archive 81“, die auch in die 1980er zurückführt. Ein Archivar soll Videobänder, die durch Feuer beschädigt wurden, restaurieren. Auf den Kassetten befinden sich 25 Jahre alte Interviews einer Dokumentarfilmerin über ein bestimmtes Mehrparteienhaus. Das hat ein dunkles Geheimnis – wie sich zeigt, nachdem Archivar und Filmemacherin in sehr realistischen Träumen zusammenarbeiten.

Ein rundes Ende war auch der Mysteryserie „The O.A.“ nicht vergönnt, in der eine abgefahrene Geschichte rund um über Jahre verschwundenes und plötzlich wieder aufgetauchtes Mädchen erzählt wird. Netflix beendete dieses erzählerische Wagnis nach zwei Staffeln.

Kinder, die seltsame Sachen erleben, spielen auch in „Locke & Key“ (Netflix) eine tragende Rolle. Drei Geschwister ziehen mit ihrer Mutter nach dem Mord am Vater in das sogenannte Key House. Dort finden sie Schlüssel, die ihnen verschiedene Fähigkeiten (z. B. Fliegen) geben, aber auch Tore in fremde Dimensionen öffnen. Kommt einem irgendwie bekannt vor.

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Vorsicht bei „Dark“

Fans von „Stranger Things“ werden auch die gefeierte deutsche Netflix-Serie „Dark“ mögen: Auch hier wird erst mal ein Bub vermisst. Aber die Produktion wandelt sich schnell in ein Meisterwerk der perfiden Zeitreise – wer aufs Klo geht, sollte besser immer stoppen, denn man kennt sich sehr rasch nicht mehr aus.

Für „Stranger Things“-Puristen gibt es allerdings ab 12. Jänner noch ein kleines Geschenk von Netflix: Da startet eine Making-Of-Doku über die letzte Staffel.

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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