Kino und Katholizismus: Martin Scorsese in Comicbildern

Kultur
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Nach Quentin Tarantino und Steven Spielberg hat nun auch Martin Scorsese sein Leben und Filmschaffen als Comic bekommen. Der 1972 in Paris geborene Zeichner mit dem Künstlernamen Amazing Ameziane folgt dem Kultregisseur in seiner Comicbiografie mit dem schlichten Titel „Martin Scorsese“ durch dessen Lebens- und Filmproduktionsgeschichte.

Beide gestalteten sich nicht immer einfach. Da ist zunächst Scorseses Aufwachsen als asthmakrankes Kind wenig begüterter sizilianischer Einwanderer in Little Italy, New York. Der einzige Lichtblick: Kino.

Splitter verlag

Mit gerade einmal vier Jahren sieht das Kind den Western „Duell in der Sonne“. Ab da ist Scorsese vom Kino fasziniert. Ebenso wie vom Ritual des katholischen Gottesdienstes. Herkunft und Religion werden sein Leben und seine Filme bestimmen. Anschaulich dargestellt wird das hier in fünf chronologisch erzählten Kapiteln aus Lebens- und Werkgeschichte. Dabei hat der Autor natürlich Präferenzen: Dazu gehören Scorseses Zusammenarbeit mit Robert De Niro und dem Drehbuchautor Paul Schrader ebenso wie die Mafia-Welt vieler Scorsese-Filme.

Splitter verlagTaxi Driver

Besonderes Augenmerk schenkt Ameziane dem frühen Meisterwerk „Taxi Driver“ (1976), für das Scorsese mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde. Außerdem wird „Raging Bull“ ausführlich besprochen. Scorseses Dokumentarfilme kommen nur am Rande vor. Macht nichts, bei einem solchen Œuvre (25 Spielfilme und 16 Dokumentationen) ist es unmöglich, alles, abzudecken. Der Autor ist mit viel Liebe dabei. Das merkt man dieser Biografie an. 

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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