
Der Grazer ist im 73. Lebensjahr in seinem Haus in Los Angeles am Sonntagabend nach schwerer Krankheit verstorben
Hubert Schmalix, 1952 in Graz geboren, war einer der Hauptprotagonisten der „Neuen Malerei“ der 1980er-Jahre. Poetisch, erzählerisch, eruptiv und subjektiv legten die damaligen „Jungen Wilden“ ihre Kunst an.
Schmalix, der von 1971 bis 1976 an der Akademie der bildenden Künste in Wien studiert hat und bereits 1978 eine Einzelausstellung in der Neuen Galerie Graz hatte, war auch international sehr früh sehr erfolgreich: Schon 1980 nahm er an der Ausstellung Aperto 80 der Biennale in Venedig teil und 1984 an der Biennale in Sydney. Danach übersiedelte er nach Kalifornien.
Sein Einfluss auf jüngere Generationen war enorm – er war von 1992 bis 2005 Gastprofessor an der UCLA, Los Angeles, und von 1999 bis 2006 Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien.
Sein allerletztes Werk hat Hubert Schmalix für einen Pavillon der Steiermark-Schau geschaffen, der zurzeit auf dem Heldenplatz in Wien zu sehen ist und ab 26. April vor Schloss Eggenberg in Graz präsentiert wird.
Source:: Kurier.at – Kultur