Der in Deutschland stationierte US-Soldat war ein Anhänger Trumps und soll fünf Kampfeinsätze in Afghanistan absolviert haben.
US-Behörden haben die Leiche in dem vor einem Trump-Hotel in Las Vegas explodierten Tesla-Cybertruck offiziell identifiziert.
Nach Angaben der Polizei, die sich auf einen Bericht des Gerichtsmediziners von Clark County beruft, handelt es sich um einen US-Armeesoldaten aus dem Bundesstaat Colorado, der in Deutschland stationiert gewesen sei.
Der 37-Jährige habe sich selbst durch einen Schuss in den Mund getötet. Da die Leiche des Mannes bis zur Unkenntlichkeit verbrannt war, musste die Polizei für die endgültige Identifizierung die Ergebnisse einer DNA-Analyse abwarten. Die Strafverfolgungsbehörden fanden zudem einen Militärausweis, einen Reisepass, ein iPhone und Kreditkarten in dem Tesla-Fahrzeug.
Begeisterter Soldat
Ein naher Verwandter des Mannes sagte der Nachrichtenagentur Reuters, der Mann sei ein begeisterter Soldat und ein Anhänger des designierten US-Präsidenten Donald Trump gewesen. Aus US-Kreisen verlautete, der Mann sei unter anderem mit dem Bronze Star für Tapferkeit ausgezeichnet worden. Er habe fünf Kampfeinsätze in Afghanistan absolviert.
Die Bundespolizei FBI teilte erneut mit, man habe bisher keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Lkw-Anschlag vom Neujahrstag in New Orleans, bei dem 15 Menschen getötet wurden, und der Cybertruck-Explosion in Las Vegas am selben Tag feststellen können. Der Anschlag in Las Vegas wird als Terrorangriff eingestuft.
Source:: Kurier.at – Politik